GASTARTIKEL: Pflanzen richtig gießen

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Wann ist der richtige Zeitpunkt, um die Pflanzen zu gießen? Welche Pflanze muss wann und mit wie viel Wasser begossen werden? Wie oft soll man am besten den Rasen besprengen? Dieser Artikel klärt auf und hilft dabei, Fehler bei der Gartenbewässerung zu vermeiden. Wenn der Boden am kühlsten ist, ist laut Experten, der beste Zeitpunkt zum Gießen. Dieser Zeitpunkt liegt zwischen drei und fünf Uhr morgens.

Pflanzen richtig gießen - Als Faustegel für die Gießmenge gilt: je größer die Blätter, desto höher der Wasserbedarf.
Pflanzen richtig gießen – Als Faustegel für die Gießmenge gilt: je größer die Blätter, desto höher der Wasserbedarf.

Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Gießen?

Wer an warmen Tagen nicht freiwillig so früh aufstehen will, soll sich am besten einen Bewässerungscomputer zulegen. Denn es ist besser, früh morgens zu wässern, denn abends. Mittags zu wässern ist Ressourcenverschwendung. Denn durch die Hitze sind der Boden und die Luft so heiß, dass das Wasser schnell verdampft eh es die Wurzel der Pflanzen erreicht. Am Abend ist die Hitze des Mittags noch in dem Boden, sodass ein Großteil der Feuchtigkeit direkt verdunstet. Sollte der Boden doch nicht so heiß sein und die Feuchtigkeit annehmen, werden die Schnecken davon angelockt, die den Pflanzen gefährlich werden können.

 

Wann bewässern, wenn Pflanzen schlappe Blätter haben?

Um sich vor der Wassermangel im Boden und starker Sonneneinstrahlung zu schützen, lassen die Pflanzen ihre Blätter schlapp hängen, um die Oberfläche, die von der Sonne bestrahlt wird, zu verringern. Dadurch sparen die Pflanzen Wasser ein und warten bis zum Sonnenuntergang, um ihre Blätter wieder aufzurichten.

In solchen Fällen sollte der Gärtner, die Pflanze auch, wenn es gut gemeint ist, auf keinen Fall bewässern. Wenn es Mittag ist, besser abwarten und beim Sonnenuntergang oder bestenfalls am nächsten Tag früh morgens gießen. Hängen die Blätter am nächsten Tag, dann hat die Pflanze nicht genug Feuchtigkeit abbekommen und braucht noch mehr Wasser. Doch wie viel Wasser braucht welche Pflanze?

 

Wie oft soll man bewässern?

Die Wurzeln einer Pflanze, die erst mal Fuß gefasst hat, wachsen zum Wasser. Mit dem Absinken des Wassers in den Boden, wachsen die Wurzel Richtung unten. Das heißt, dass der Gärtner dies zulassen soll, indem er nicht ständig den Gartenboden oberflächlich feucht hält. Dieses Vorgehen verwöhnt die Pflanzen und dadurch bedingt benötigen die Pflanzen an heißen und trockenen Tagen mehr Wasser.

 

Welche Pflanze braucht wie viel Wasser?

 

Blumen

Der Bedarf an Flüssigkeit einer Pflanze ist abhängig von der Bodenart und der Pflanze. Grundsätzlich brauchen Pflanzen, die in der Sonne stehen, mehr Wasser als Schattengewächse.
Neu gepflanzte Keimlinge, Sonnenblumen oder Stauden benötigen in den ersten Wochen täglich Wasser, um reichlich Wurzeln zu bilden. Danach erst wieder begießen, wenn der Boden trocken ist.

Rhododendren lieben feuchten Boden. Deswegen sollen sie häufiger, aber mit wenig Wasser gegossen werden als bei anderen Pflanzen.

Rosenbeete können die ganze Sommersaison ohne Bewässerung auskommen. Und wenn sie doch begossen werden sollen, dann von unten gießen und nicht auf die Blätter, denn feuchte Blätter sind anfällig für Pilzkrankheiten. Auch mediterrane Pflanzen überstehen mit wenig Feuchtigkeit einige trockene Tage. Orchideen sollen erst gegossen werden, wenn das Substrat trocken ist.

 

Topfpflanzen

Topfpflanzen benötigen regelmäßig Wasser, da sie weniger Erde umgibt, die das Wasser speichert. Am heißen Tagen unbedingt jeden Tag wässern. Die Töpfe aus Kunststoff heizen sich nicht so schnell auf wie die aus Terrakotta und speichern daher weniger Hitze.
Es gibt Blumenkästchen mit eingebauten Bewässerungssystemen, die das Gießen regulieren, wenn man selber keine Zeit hat. Hilfsreich ist auch ein Füllstandanzeiger bei Unsicherheit was die Menge an Wasser für die Pflanze angeht. Wichtig ist auch, dass die Töpfe Löcher besitzen, wodurch überflüssiges Wasser abfließen kann.

Der Boden verliert durch das ständige Gießen an Nährstoffen, darauf können gelbe Blätter bei Pflanzen hindeuten. Daher ist es auch wichtig, die Topfpflanzen regelmäßig zu düngen. Auch vor dem Gießen soll erst der Boden angefeuchtet werden und nach ein paar Minuten erst richtig gießen. So wird sichergestellt, dass das Wasser besser eindringen kann.
Bevor ein erneuerter Gießvorgang durchgeführt wird, soll die Erde in den Gefäßen vollständig abgetrocknet sein. Wenn die Pflanzen ständig unter Wasser stehen beginnt die Erde zu riechen und Wurzeln verfaulen. Verfaulte Wurzeln können kein Wasser mehr aufnehmen und die Pflanze stirbt letztendlich.

 

Rasen

Pflanzen mit einem flachen Wurzelsystem, wie der Rasen, müssen häufiger bewässert werden. Bei einer drohenden Hitze ist es sinnvoll, den Rasen nicht allzu kurz zu schneiden. Der Schnitt soll nicht in einem Korb aufgefangen werden, sondern auf dem Rasen bleiben und diesen dann als Mulch zur Speicherung von Feuchtigkeit sowie vor Austrocknen schützen.

Selbst nach einem Gewitterregen soll am besten nachgegossen werden. Der Regen befeuchtet oftmals nur die Erdoberfläche. Der Rasen absorbiert Wasser bei hoher Luftfeuchtigkeit besser.

 

Wie soll man am besten bewässern?

Sommerblumen und Gehölze sollten maximal einmal pro Woche bewässert werden. Dabei kommt es auf die Pflanze sowie auf die Bewässerungsart an.

Bei lehmigen Böden, die schlecht das Wasser aufnehmen, bestenfalls das Wasser langsam in den Boden einsickern lassen, damit der Boden das Wasser auch halten kann. Eine Bewässerung funktioniert in diesem Fall mit einer Schlauch und einem Sprenger am besten. Der Wassersprenger verteilt das Wasser gleichmäßiger als eine Gießkanne. Anders als diese verdichtet der Wassersprenger nicht den Boden und das Wasser sickert besser im Boden ein.

 

Welche Bewässerungsarten gibt es?

 

Furchenbewässerung

Bei der Furchenbewässerung werden einzelne Furchen zwischen den in Reihe gesetzten Pflanzen mit Wasser gefüllt.

VORTEILE
• Genug Wasser für jede Pflanze
• Mehrfachnutzung des Wassers

NACHTEILE
• Starke Versickerung
• Sehr zeitaufwändig

 

Flächenbewässerung

Ähnelt die Beckenbewässerung, nur das die Fläche wesentlich größer ist. Das Wasser fließt während der Versickerung nicht mehr, sondern bedeckt ein ebenes Gebiet von bis zu 20 ha. (Quelle: Wikipedia)

VORTEILE
• Kostengünstig
• Nicht sehr aufwändig

NACHTEILE
• Verdunstet sehr schnell
• Ebener Boden benötigt
• Starke Versickerung
• Beregnungsbewässerung

 

Beregnungsbewässerung

Ob mittels teilortsfester oder vollbeweglicher Anlagen lassen sich Regenleitungen flexibel im Bestand bewegen. Hierzu zählen auch Kreisbewegungen, bei denen ein Regenwagen an Seilen durch den Bestand gezogen wird. (Quelle: Wikipedia)

VORTEILE
• Gleichmäßige Beregnung
• Zeit- und Arbeitsersparnis und
• Einfache Installation

NACHTEILE
• Hohe Energiekosten
• Bei Wind ist die Verteilung nicht gleichmäßig
• Tropf- und Mikrobewässerung

 

Tropf- und Mikrobewässerung

Mikro- und Tröpfchenbewässerung sind das sparsamste aller Bewässerungsverfahren, da nur ein kleiner Teil des Bodens mithilfe von verlegten Schläuchen und installiertem Tropfe das Wasser direkt zur Wurzel der Pflanze zugeführt wird. (Quelle: Wikipedia)

VORTEILE
• Verlustfreier Wasserbrauch
• Gezieltes Zufuhr von Chemikalien

NACHTEILE
• Teuer und aufwändig
• Verstopfung des Rohrs
• Der optimale Boden

 

Der optimale Boden

Wer einen Garten besitzt, der weiß, dass zum Bewässern mehr gehört als nur zum Gießen. Man muss auch den Boden optimal für die Pflanzen vorbereiten. Durch das Mulchen wird der Boden dazu gebracht, mehr Feuchtigkeit aufnehmen und diese für eine längere Zeit speichern zu können.
Mit einer Schuffel werden die Kapillaren, die den Aufstieg des Wassers von unten nach oben ermöglichen, zerstört. Das Wasser verdunstet nicht mehr an der Oberfläche und kann von den Wurzeln genutzt werden. Wenn man regelmäßig die Schuffel durch die Erde im Garten schiebt, hilft es nicht nur dem Boden länger feucht zu bleiben, sondern hindert den Zuwachs von Unkraut.

 

Automatische Bewässerung

Wer sich das manuelle Gießen handlich ersparen will, legt sich eine Bewässerungsanlage zu. Ein Bewässerungscomputer in Zusammenarbeit mit ein Schlauchsystem steuert und verwaltet die Programme, die der Gärtner eingestellt hat. Durch die Einstellung der Bewässerungszeiten muss man selbst nicht mehr in den frühen Morgenstunden zum Gießen der Pflanzen aufstehen. Sensoren, wie etwa der Regensensor oder Bodenfeuchtigkeitssensor, übernehmen bei Anschluss an einem Bewässerungssystem die Kontrolle über die Bewässerungszeiten. So entscheiden sie, ob eine anstehende Bewässerung abgebrochen wird oder ob die Wasserzufuhr fortgeführt werden soll.

Sollte man das Niesen unterdrücken?

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Sollte man das Niesen unterdrücken?
Sollte man das Niesen unterdrücken?

Wenn es in der Nase kribbelt und das Niesen folgt, dann liegt es bei vielen in ihrer Natur, diesen Reiz zu unterdrücken. Sie halten die Nase zu und versuchen damit, das klassische Niesen zu vermeiden. Das mag funktionieren, ist aber alles andere als gesund. Durch das Zuhalten der Nase entsteht im Kopf und in den Atemwegen ein hoher Druck. Krankheitserreger, insbesondere bei einer Erkältung, setzen sich unter anderem in den Nebenhöhlen fest. Läuft es ganz ungünstig, können auf diese Weise sogar die Trommelfelle reißen.
Ideal ist es also, das Niesen nicht zu unterdrücken, sondern einfach in ein Taschentuch oder notfalls in die Hand oder in die Armbeuge zu niesen. Diese Varianten sind insoweit hygienisch, als das Speichel, Nasensekret und Krankheitserreger Mitmenschen nicht erreichen können.

Was macht das Unterdrücken des Niesens so gefährlich?

Beim Niesen wird die Luft in Bewegung gesetzt und schießt schließlich mit bis zu 160 km/h aus der Nase heraus. Hält man sich zum Unterdrücken des Niesens die Nase zu, muss sich die Luft zwangsläufig einen anderen Weg suchen. In diesem Moment entsteht im Kopf ein Überdruck, der über das Mittelohr entweichen kann. Dieser Weg ist natürlich für die Luft nicht vorgesehen und schlimmstenfalls kann ein Riss der Trommelfelle die Folge sein.
Niesen ist zwar eine mitunter lästige Sache, sie hat aber durchaus ihre Berechtigung. Durch das Niesen sollen Viren, Bakterien und sonstige Fremdkörper aus der Nase herausbefördert werden. Vor allem bei Erkältung bleiben die Viren durch das Unterdrücken in der Nase, sie verteilen sich sogar noch bis in die Nasennebenhöhlen. Dadurch kann sich eine Infektion weiter verschlimmern oder zu Problemen mit den Nasennebenhöhlen führen. Schon entzündete Nebenhöhlen werden noch weiter gereizt.

Niesen auf gesunde Weise unterdrücken

In manchen Situationen möchte man das Niesen schlichtweg vermeiden, beispielsweise in Gesellschaft. Es gibt jedoch andere Methoden, als das Zudrücken der Nase, die einen ähnlich guten Effekt haben. Es kann beispielsweise helfen, mit einem Finger die Nasenspitze leicht zu reiben oder hoch zu drücken. Der entstehende Bewegungsreiz lenkt vom Niesreiz ab. Gleiches funktioniert auch, wenn man mit der Zunge am Gaumen reibt.
Dennoch gilt: Wenn es die Situation irgendwie erlaubt, dann sollte kein Nieser unterdrückt werden!

Am besten ins Taschentuch niesen

Ein Nieser ins Taschentuch ist die beste Variante. Hygienisch und unproblematisch. Und das ist auch in Gesellschaft durchaus kein Grund, sich zu schämen. Das Taschentuch dämpft nicht nur den Lärm, sondern fängt auch direkt alle eventuellen Krankheitserreger auf, dazu auch Nasensekret oder Speichel. Niesen in die Hand sollte nur im Notfall die Lösung sein. In jedem Fall gilt hier sofort nach dem Niesen: Händewaschen!

GASTARTIKEL: Kräutergarten anlegen und gestalten

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Welcher Hobbykoch träumt nicht von seinem eigenen Kräutergarten, durch den er seine Speisen jederzeit und bestens würzen kann. Viele schrecken allerdings vor dem angeblich großen Aufwand, den der Bau eines Kräutergartens machen soll, zurück. Doch eigentlich ist so ein Kräutergarten ziemlich schnell und einfach errichtet. In wenigen Schritten ist das eigene Beet gebaut und wirklich viel zu beachten gibt es auch nicht. Wir haben die wichtigsten Punkte beim Bau eines Kräutergartens für euch zusammengesucht und erklären euch Schritt für Schritt, wie Ihr diesen anlegt.

Kräutergarten anlegen und gestalten
Kräutergarten anlegen und gestalten

Der richtige Standort ist entscheidend

Bevor ihr mit der Arbeit beginnt, solltet ihr euch erst mal über den richtigen Standort für euren Kräutergarten im Klaren sein. Dieser ist jedoch nicht wahllos zu bestimmen, sondern hängt von der Art der Kräuter ab, die ihr anpflanzen möchtet. Handelt es sich dabei um mediterrane Pflanzen, wie Rosmarin, Oregano, Dill oder Basilikum, benötigt das Beet einen warmen und sonnigen Standort. Nur so können sich die ätherischen Öle und Wirkstoffe in den Blättern bilden. Andere Kräuter, wie Schnittlauch, Petersilie oder Bärlauch, können auch an halbschattigen Standorten angelegt werden. Allerdings muss der Boden hier humusreich und tiefgründig sein.

Passendes Material fürs Kräuterbeet

Nachdem ihr euch für einen Standort entschieden habt, geht es daran, die richtigen Materialien zu besorgen. Neben den Samen oder bereits gekeimten Kräutern müsst ihr euch ebenfalls für die Art entscheiden, wie ihr euren Kräutergarten anlegt. Soll es sich hierbei um eine Beeteinfassung handeln oder soll der Kräutergarten lieber mit Steinen oder einem Staketenzaun umrandet werden? Die richtigen Materialien für Holzbauten findet ihr beispielsweise unter https://www.staketenzaun.biz/.

Schritt für Schritt zum eigenen Kräutergarten

1. Steckt zunächst die vorgesehene Fläche mit vier Pfählen und einer Schnur ab.
2. Anschließend geht es daran, die Erde gut 15 bis 20 Zentimeter tief auszuheben.
3. Befreit die ausgehobene Erde von Unkraut.
4. Mischt Humus unter die Erde und streut zusätzlich diesen direkt in die ausgehobene Grube.
5. Mithilfe von Kieselsteinen beugt ihr einer Verdichtung des Erdreiches und Staunässe vor.
6. Als Nächstes baut ihr eure individuelle Umrandung aus Steinen oder Holz.
7. Füllt anschließend die mit dem Humus aufbereitete Erde zurück ins Beet. Allerdings nur so hoch, dass ihr fünf Zentimeter Platz an der oberen Kante lasst.

Kräuterbeet bepflanzen

Bauen könnt ihr euren Kräutergarten das ganze Jahr über. Bepflanzt wird dieser aber immer erst im Frühjahr. Was ihr beim Bepflanzen noch beachten müsst, verrät euch die folgende Aufzählung:
• Achtet bei einem gemischten Kräutergarten vor allem auf den richtigen Standort von mediterranen und anderen Kräutern.
• Errichtet zudem eine eindeutige Abgrenzung der einzelnen Kräuterarten, um diese später besser unterscheiden zu können.
• Haltet einen gewissen Abstand zwischen den Pflanzen ein und gebt schnell wachsenden Kräutern etwas mehr Platz sich zu entfalten.
• Arbeitet sowohl im Frühjahr als auch im Spätsommer erneut Humus in das Kräuterbeet ein.
• Auch Steinmehl oder Dung dienen als Nährstofflieferant.

Wie ihr seht, ist der Aufwand für einen Kräutergarten gar nicht so hoch, wie er auf den ersten Blick wirkt. Bedenkt vor allem immer, welchen Nutzen ihr davon habt. Nicht nur Hobbyköche profitieren von eigenen Kräutern, um ihre Leckereien nach Belieben zu würzen.

Tee: Vorsicht vor Schadstoffbelastung

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Tee soll nach Meinung von Teeliebhabern nicht nur gut schmecken und entspannen, er soll auch der Gesundheit dienlich sein. Letzteres Kriterium erfüllt allerdings längst nicht jeder Tee, da nach aktuellen Erkenntnissen der Stiftung Warentest gerade viele Kräutertees mit Schadstoffen belastet sind. In vielen Fällen geht es um Pflanzengifte, sogar in Baby-Biotee wurde bereits Pflanzengift gefunden. Der Schwarze Tee gehört ebenfalls zu den besonders oft betroffenen Teesorten.

Tee Vorsicht vor Schadstoffbelastung
Tee Vorsicht vor Schadstoffbelastung

Das sind die meist getrunkenen Teesorten in Deutschland

Pfefferminz, Kamille und Fenchel sind die Klassiker und Lieblinge der Deutschen, dazu kommen noch einige Mischungen. Insgesamt hat die Stiftung Warentest 64 Tees unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Fast alle Pfefferminz- und Fencheltees waren ohne Befund. Kräutermischungen und Kamillentee waren sehr häufig mit Schadstoffen belastet.

Woher kommen die Schadstoffe im Tee?

Das Problem sind Wildkräuter auf den Teefeldern. Einige von diesen Wildkräutern (unter anderem Greiskraut und Jakobskreuzkraut) enthalten Pyrrolizidinalkaloide, kurz PA. Durch die maschinelle Ernte der Teepflanzen gelangen die Wildkräuter dann schließlich mit in den späteren Tee.

Welche Wirkung können die Schadstoffe haben?

Die PA sind natürliche Gifte der Pflanze, mit denen sie Fraßfeinde abhalten wollen. Wird PA nun von Erwachsenen und Kindern regelmäßig und über einen längeren Zeitraum aufgenommen, dann kann dies zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Es besteht zwar kein akutes Gesundheitsrisiko, jedoch kann die Leber beeinträchtigt werden.

-Daniel Deppe-

Frühling: Zeit für ein Hochbeet

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Im Frühling ist die Zeit gekommen, in der der Garten wieder richtig auf Vordermann gebracht wird. Diese Zeit eignet sich besonders gut, um ein Hochbeet anzulegen, denn jetzt fallen zahlreiche natürliche Abfälle an, die Sie als organische Materialien für dieses Vorhaben verwenden können. Sie erhalten dadurch für Ihr Hochbeet einen Untergrund, der jede Menge Nährstoffe enthält und den späteren Pflanzen sehr gut tut.

Am Anfang steht jedoch das Hochbeet selbst. Das kann ganz nach Geschmack aus den unterschiedlichsten Materialien bestehen. Etwa aus Holz, Stein oder auch Metall. Wahlweise können Sie sich Ihr Hochbeet selbst bauen oder auf vorgefertigte Varianten aus dem Baumarkt zurückgreifen. Je nach Material gibt es Vor- und Nachteile. Holz beispielsweise muss imprägniert werden, ansonsten droht ein schnelles Verrotten. Stein sollte generell in einem Betonbecken verankert werden, gibt dem Hochbeet aber ansonsten ein sehr schönes Äußeres. Höchst ansprechend sind vor allem jene Hochbeete aus Naturstein.
Zu beachten ist immer die Temperatur im Innern des Hochbeets: Sie liegt durchschnittlich um bis zu fünf Grad höher als bei konventionellen Beeten. Auf diese Weise wird es möglich, auch noch bis weit in den Herbst hinein hier Pflanzen anzubauen. Die höhere Temperatur sorgt außerdem dafür, dass Obst und Gemüse schneller wachsen und reifen.

Der Frühling ist die beste Zeit, um ein neues Hochbeet anzulegen. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie am besten vorgehen können.

So wird ein Hochbeet aufgebaut

Das Innere eines jeden Hochbeets sind Schichten, da mehrere Schichten in einem Beet eine optimale Zersetzung garantieren. Achten Sie darauf, dass die verschiedenen Schichten etwa gleich hoch ausfallen. Ein klassisches Hochbeet erreicht mit seinen Schichten eine Höhe von rund 80 Zentimetern, aber auch andere Höhen sind durchaus möglich. Beete für Kartoffeln oder Rosen dürfen niedriger ausfallen (bis zu 50 Zentimeter), für Erdbeeren empfehlen sich Höhen von rund einem Meter. Hohe Beete haben außerdem den Vorteil, dass es sich besonders einfach in ihnen gärtnern lässt. Rücken und Knie werden dauerhaft geschont.

Die einzelnen Schichten im Hochbeet

Im allersten Schritt sollte ein Hochbeet mit feinem Maschendraht ausgelegt werden. Das schützt die Pflanzen später vor Wühlmäusen und Maulwürfen. Die Wände werden mit Folie vor übermäßig viel Nässe geschützt.
Das Befüllen des Hochbeetes geschieht nun in den schon angesprochenen Schichten. Die unterste Schicht sollten Strauch- und Baumabschnitte sein. Sie sorgen für eine gute Belüftung des Beetes, schützen vor Fäulnis und erlauben Substraten eine gute Zersetzung. Die nächste Schicht sind Rasensoden. Er verhindert, dass feinere Bestandteile der nächsten Schichten nach unten durchfallen. Die Wurzeln sollten dabei allerdings nach oben zeigen. Alternativ kann auch Rasenschnitt, Stroh oder Pappkarton verwendet werden. Drücken Sie diese Schicht gut an und beginnen Sie anschließend mit dem Aufschichten von normaler Gartenerde oder Kompost. Die letzte und oberste Schicht des Beetes soll dann hochwertige Erde sein, etwa Blumenerde oder fertige Komposterde. Preiswerte Erde ist weniger geeignet, sie neigt zum verklumpen und kann die Wurzeln der Pflanzen sogar beschädigen.

Was kann gepflanzt werden?

Mit dem Hochbeet haben Sie für die verschiedensten Pflanzen einen idealen Lebensraum geschaffen. Durch die zahlreichen Nährstoffe, die die verschiedenen Schichten nun liefern, können Sie besonders gut Kohl, Porree oder Sellerie anbauen. Aber auch andere Gemüsesorten wie Zucchini, Gurken, Möhren, Bohnen, Erbsen oder Tomaten werden sich im neuen Beet wohlfühlen. Achten Sie generell auf eine ausgewogene Mischkultur, da unterschiedliche Pflanzen unterschiedliche Nährstoffe aus dem Boden ziehen. Dafür geben Pflanzen auch andere Nährstoffe wieder zurück in den Boden. Es lohnt sich übrigens generell, zwischen die verschiedenen Pflanzen auch Kräuter zu pflanzen, da deren intensiver Geruch Schädlinge abwehrt.

Sollen es keine Nutzpflanzen werden, dann ist Ihr Hochbeet auch der ideale Platz für zahlreiche Zierpflanzen. Hier gilt: Führen Sie die Aussaht nicht an zu kalten und zu feuchten Tagen durch. Unterscheiden Sie bei den Pflanzen zwischen Stark- und Schwachzehrern, die den Boden unterschiedlich stark beanspruchen. Für die Erstbepflanzung sind unter anderem Geranien, Chrysanthemen, Sonnenblumen oder Tulpen geeignet. In den Folgejahren eignen sich dann beispielsweise Stiefmütterchen, Primeln oder Petunien.

Zur Pflege des Hochbeets

Wie schon erwähnt, sind die Temperaturen in einem Hochbeet höher, als in einem konventionellen Erdbeet. Dadurch trocknet die Erde auch schneller aus, eine regelmäßige und ausreichende Wässerung ist also besonders wichtig.
Aufgrund des nährstoffreichen Untergrunds ist eine Düngung in der Regel nicht nötig.
Durch die natürliche Verrottung wird das Beet mit der Zeit etwas absinken. In diesem Fall können Sie es einfach mit frischer Komposterde wieder auffüllen. Idealer Weise geschieht das im nächsten Frühling. Vor dem Auffüllen sollten Sie außerdem die oberste Erdschicht abtragen.

Sollen Pflanzen im Hochbeet überwintern, dann sollten Sie ihnen ein Dach aus Acrylglas zugestehen. Das schützt deutlich besser vor Kälte und Nässe als konventionelles Flies oder Laub. Auf diese Weise lassen sich auch Knollen und Zwiebeln besonders gut überwintern.

Achtung: Das Hochbeet darf nicht umgegraben werden, denn dadurch würden die verschiedenen Schichten durcheinander geraten. Allerdings sollte es im Intervall von rund sechs Jahren erneuert werden. Sofern das Beetgerüst noch intakt ist, sollten dann die Schichten neu eingefüllt werden.

Kopfschmerzen – Es geht auch ohne Pille

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Kopfschmerzen gehören bei vielen Menschen heute zum Alltag. Geht es allerdings nur um Spannungskopfschmerzen, so gibt es einige Alternativen zur klassischen Kopfschmerztablette. Mehr Ruhe, innere Einkehr und leicht erlernbare Entspannungsübungen in Kombination mit einer guten Portion frischer Luft wirken Wunder. Auch für Migräne-Leidende gibt es neue Hoffnung fernab der medikamentösen Behandlung. Das „Migräne-Thermometer“ soll den Kampf gegen den Schmerz gewinnen.

Kopfschmerzen – Es geht auch ohne Pille
Kopfschmerzen – Es geht auch ohne Pille

Wenn Kopfschmerzen alles blockieren

Drückender Kopfschmerz, schlechte Laune und mangelnde Motivation, das sind die klassischen Anzeichen beim Spannungskopfschmerz. Dieser recht harmlose Kopfschmerz tritt nur hin und wieder auf, ist unangenehm, aber macht die Durchführung der alltäglichen Dinge nicht unmöglich. Lange ging man davon aus, dass die Ursache unter anderem mit verspannten Muskelpartien im Hals- und Nackenbereich zusammenhängt. Nach neuesten Untersuchungen ist man jedoch schlauer: Zumeist handelt es sich um einen sogenannten projizierten Schmerz, der vom Gehirn ausgeht.
Ursachen für den Spannungskopfschmerz sind beispielsweise schlechte Monitore und geringer Bildfrequenz am Arbeitsplatz. Auch schlecht justierte Klimaanlagen, Wettereinflüsse oder schlechter Wein sind Auslöser für diese Schmerzattacken. Hier hilft oft schon ein Spaziergang an der frischen Luft. Vorbeugend für Menschen, die anfällig für Kopfschmerzen sind, ist eine tägliche Dosis an Ruhe. 30 Minuten Entspannung und einfach mal gar nichts tun, reichen bereits aus.

Migräne

Menschen, die an einer echten Migräne leiden, werden durch diese Methoden nur sehr wenig Linderung bekommen. Oftmals hilft wirklich nur der Griff zu schmerzlindernden Medikamenten. Mediziner setzen dennoch immer öfter auf eine Behandlung ohne Einsatz von Tabletten und Tropfen. Durch gezielte Entspannungsübungen lassen sich sehr gute Ergebnisse erzielen. Zur Behandlung gehört in aller Regel auch das Führen eines „Kopfschmerz-Tagebuchs“, in dem alle Schmerzattacken genau notiert werden. So lassen sich viele Auslöser der Migräne finden und gezielt beseitigen.
Migräne tritt nicht wie allgemeine angenommen bei Stresssituationen auf, sondern während der Übergangsphasen von Stresssituationen zu Ruhephasen. Kennt man nun die Lebensumstände des Patienten, kann durch ein geschultes Verhalten das Entstehen des Migräneschmerzes verhindert werden.
Eine neue Entwicklung ist das sogenannte Migräne-Thermometer. Die Vorzeichen einer Migräne kündigen sich ein bis zwei Tage vor dem Ausbruch bereits an. Patienten berichten über eine veränderte Wahrnehmung, gähnen deutlich mehr und stellen eine deutlich höhere Aufmerksamkeit an sich fest. Diese körperlichen Erscheinungen werden durch das Migräne-Thermometer erkannt und es besteht die Möglichkeit, frühzeitig einzugreifen. Ein Ausbruch der Migräne kann somit in den meisten Fällen verhindert werden.
Der Einsatz dieses sensiblen Gerätes wirkt sich nicht nur positiv auf den einzelnen Patienten aus, sondern auch auf das gesamte Umfeld. Rund 10% der Bevölkerung leidet regelmäßig unter Migräne-Attacken und fällt daher auch am Arbeitsplatz aus. Durch die Vorbeugung können diese Ausfälle auf ein Minimum reduziert werden.

Fazit

Kopfschmerzen kennt jeder, der Griff zur Tablette ist meistens die erste Konsequenz. Durch die Möglichkeiten, die eine Behandlung ohne Medikamente bietet, lassen sich die Schmerzen auch ganz ohne schädliche Nebenwirkungen beseitigen. Ruhe, frische Luft und Entspannungsübungen, beispielsweise autogenes Training, wirken gleichfalls gut und beugen neuen Schmerzen vor.

Quelle: ONLINETEXTE.com

GASTARTIKEL: Natürliche Antibiotika – die wirksamsten Kräuter gegen Bakterien

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Bei einer Infektion mit Bakterien kommen häufig chemische Antibiotika zum Einsatz. Doch viele Erregerstämme sind inzwischen immun gegen diese Arzneien. Auch sollte nicht bei jeder Infektion gleich zu harten Mitteln gegriffen werden. Die Natur bietet eine Fülle von Kräutern, die bei einer Bakterieninfektion ebenso zuverlässig wirken wie die chemische Variante. Die natürlichen Antibiotika wirken dagegen sanft und ohne Nebenwirkungen.
Zu den Kräutern, die über antibiotisch wirkende Stoffe verfügen, zählen beispielsweise die Kreuzblütler Meerrettich oder die Liliengewächse Zwiebeln und Knoblauch. Diese pflanzlichen Antibiotika produzieren stark wirksame Stoffe, die die Pflanze zur eigenen Verteidigung gegen Bakterien, Viren oder Pilze selbst benutzt.

Senföl – Hemmt das Wachstum von Krankheitserregern

Mit dem Wirkstoff Senföl gegen Bakterien sind Kapuzinerkresse und der scharf schmeckende Rettich wirksam in der Behandlung von Erkältungskrankheiten. Die Kapuzinerkresse besitzt eine schleimlösende Wirkung und bietet Schutz vor Bakterien, Viren und Pilzen.
Das hochwirksame Senföl hemmt das Wachstum der Krankheitserreger. Mit den natürlichen Wirkstoffen des Senföls werden diese dann abgetötet. Auch die Wüstenpflanze Aloe Vera enthält antibiotische wirksame Stoffe. Der Wirkstoff aus den Blättern der Pflanze aktiviert die Immunabwehr, fördert die Wundheilung und wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend.

Thymian – Antibiotika für die Bronchie und wirksam gegen Viren

Der als Gewürz bekannte Thymian wird erfolgreich bei Atemwegsinfektionen eingesetzt. Der Körper scheidet das Thymianöl über die Atemwege aus. Dieses gelangt so direkt an die Schleimhäute von Bronchien und Rachen und entfaltet dort seine antibakterielle Wirkung. Auch Gelbwurz ist mit ihrem wertvollen ätherischen Öl und dem Wirkstoff Curcumin wirksam gegen Viren. Sie wird mit ihrer antibakteriellen Wirkung bei entzündlichen Erkrankungen der Gallenwege und der Gallenblase eingesetzt.

Kamillenblüten – Antibakteriell und Entzündungshemmend

Die Kamille ist eine der bekanntesten Heilpflanzen. Ein Tee aus Kamillenextrakt wird gern als zuverlässiges Mittel bei Magen- und Darmbeschwerden getrunken. Die wertvolle Heilpflanze bietet aber noch mehr. Der Wirkstoff, der aus den Kamillenblüten gewonnen wird, besitzt eine antibakterielle, entzündungshemmende und beruhigende Wirkung. Allen Entzündungsprozessen im Körper wirkt die Kamille entgegen.
Der große Vorteil bei der Anwendung pflanzlicher Antibiotika besteht darin, dass es keine Resistenzen der Bakterien gegenüber den natürlichen Wirkstoffen gibt. Ein natürliches Kräuter-Antibiotika stärkt die im menschlichen Körper vorhandenen, nützlichen Bakterien anstatt sie zu vernichten. Das erhält die Darmflora gesund und trägt zur optimalen Funktion des Immunsystems bei.

Natürliche Antibiotika - die wirksamsten Kräuter gegen Bakterien
Natürliche Antibiotika – die wirksamsten Kräuter gegen Bakterien

Weihrauch – ein altes Heilmittel mit antibakterieller Wirkung

Der Weihrauch ist seit antiker Zeit nicht nur als wohlriechendes Räucherwerk, sondern auch als hochwirksames Heilmittel bekannt. Mit dem kostbaren Harz des Weihrauchs werden Bakterien, Viren und Parasiten wirksam bekämpft. Das Immunsystem profitiert von einer Behandlung mit einem Weihrauchpräparat. Die Zusammensetzung des Weihrauchs besteht aus einem Gemisch mit ätherischen Ölen, wertvollen Harzen, Schleimstoffen und Proteinen. Die im Weihrauchharz entdeckten Boswelliasäuren besitzen eine stark entzündungshemmende Wirkung. Sie sind auch für eine Behandlung chronischer Darmentzündungen, wie der Colitis Ulcerosa sowie Entzündungen der Atemwege und der Gelenke optimal geeignet. Wissenschaftler fanden bei der Erforschung des Weihrauchs heraus, dass dieses zu den ältesten Heilmitteln gehörende natürliche Antibiotikum schon seit Jahrtausenden verwendet wurde. Von der heutigen Medizinforschung wurde der Weihrauch als natürliches Antibiotika wiederentdeckt.
Die Informationen wurden von Zeinpharma.de zur Verfügung gestellt.

GASTARTIKEL: Naturgarten natürlich pflegen: 5 Profi-Tipps zum Heckeschneiden

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Wer sich im eigenen Garten für eine blühende Wiese, einheimische Wildstauden und Sträucher entscheidet, leistet einen wichtigen Beitrag zur Schaffung natürlicher Lebensräume für Insekten, Vögel und Kleintiere. Doch nicht nur das. Auch der Hobbygärtner, seine Familie und seine Nachbarn werden ihre helle Freude am Naturgarten haben.

Die einheimischen Blühpflanzen und Sträucher sind nämlich entschieden robuster, gewöhnlich mehrjährig und anspruchsloser. Der Gärtner erlebt mit ihnen kaum Enttäuschungen und hat vom Frühling bis zum Herbst eine blühende, grünende Augenweide.

Wildstauden und schöne heimische Wildblühpflanzen gibt es für jede Gartenlage vom Schattengarten bis zur sonnigen Südlage. Die Wildpflanzen sind anspruchsloser, was die Bodenbereitung anbetrifft. Viele dieser Pflanzen bevorzugen sogar eher magere Böden, wie sie in vielen Gebieten Deutschlands der natürlichen Bodenbeschaffenheit entsprechen. Torfen und aufwändiger Erdauftrag entfallen für ihre Ansiedlung.

Naturgarten natürlich pflegen: 5 Profi-Tipps zum Heckeschneiden

Schöne Wildstauden für verschiedene Gartenlagen

Für viele heimische Pflanzen ist der halbschattige bis schattige Standort ideal. Für so schöne Stauden wie beispielsweise die gefleckte Taubnessel, den Goldhahnenfuß oder den Alpenziest darf der Standort ruhig unter schattenspendenden Bäumen oder im Hausschatten gewählt werden. Für sie darf der Boden etwas humusreicher sein als für so manche sonnenhungrige Arten.

Sonnenhungrig und dafür mit magerem Boden zufrieden sind u.a. Fingerkraut, Feldthymian, Taubenskabiose oder die Karthäusernelke. Sie gedeihen vorzüglich auch dort, wo an heißen Tagen die Sonne kräftig brennt und erfreuen mit ihrer Blütenpracht.

Natürlich den Garten mit Wildpflanzen pflegen

Wildpflanzen sind anspruchsloser. Das heißt aber nicht, dass sie überhaupt keine Pflege brauchen und einfach ganzjährig wuchern sollen. Der Naturgarten soll eine Einheit von heimischen, natürlich vorkommenden Pflanzen und umweltbewusster Anlage und Pflege sein. Auf chemischen Dünger und chemische Pflanzenschutzmittel verzichtet der überzeugte Naturgärtner.

Kein Problem, denn die Natur bietet alles für all die heimischen Pflanzenarten. Gartenkompost ist natürlich der ideale Bodenbereiter, insbesondere dort, wo nicht nur Wildblüher, sondern auch Gemüse und Früchte gedeihen sollen. Während viele Gartenbesitzer von Brennnesseln gar nichts halten, sind sie dem Naturgärtner hoch willkommen. Sie können zerkleinert einen sehr guten Dünger abgeben. Idealerweise werden sie gleich bei Anpflanzung von Stauden, Sträuchern, großwüchsigen Blühpflanzen in die Pflanzlöcher gegeben.

Eine kleine Fläche sollte also für das Wachstum der Brennnessel erlaubt sein. Tiefreichende Steineinfassungen können verhindern, dass sie sich gleich überall ausbreiten. Zudem lässt sich aus ihnen auch Tee zum Entwässern bereiten. Wachsen sie zu hoch, können sie mit einer Heckenschere einfach geschnitten werden. Überschüssiges Blattwerk nährt den Kompost. So manche Küchenabfälle, die sonst achtlos im Kompost oder gar Müll landen, geben natürlichen Dünger ab. Wer losen Tee brüht, sollte die Blätter aufbewahren und damit einen Sud für das Düngewasser ansetzen.

Ein guter Dünger für Blumen und Gemüsepflanzen ist übrigens auch der traditionelle Eierschalensud. Dazu werden Eierschalen zerstoßen, mit Wasser aufgefüllt und im geschlossenen Gefäß etwa drei Wochen sich selbst überlassen. Der kohlensaure Kalk, der hier in den Sud aufsteigt, ist ein guter Dünger. Zusätzlich können natürlich auch hochwertige, reine Biodünger eingesetzt werden.

Ohne Pflanzenschnitt geht es nicht – 5 Tipps zum Heckenschnitt

Auf den richtigen Zeitpunkt für den Pflanzenschnitt kommt es an. Obstbäume werden im Frühling geschnitten, im Frühsommer sind blühende Sträucher, Beerensträucher an der Reihe, im Spätsommer Himbeeren, und im Herbst kommen dann Pflaumenbäume und Rosenbeete an die Reihe. Baumschnitte können auch im Winter vorgenommen werden. Blühende Stauden werden nicht geschnitten. Wenn sie sich allzu schnell vermehren, sollten hier nach der Blüte die Samenkapseln entfernt werden.

Die Hecke:

1. Beim Heckenschnitt und Baumschnitt im Naturgarten sollte unbedingt die Brutzeit der Vögel berücksichtigt werden. Für den Frühjahrsschnitt ist Mitte März der beste Zeitpunkt, da Vögel dann noch nicht nisten. Stark austreibende Hecken können Ende Juni, Anfang Juli noch einmal einen Rückschnitt erhalten.
2. Je leiser die Heckenschere, desto weniger Störung bedeutet das für Vögel und Kleintiere. Leiser als die Benziner sind Elektro-Heckenscheren. Sie werden im Privatbereich jedoch immer häufiger durch leistungsstarke Akku-Heckenscheren ersetzt. Wegen der Flexibilität eignen sich die Akkuscheren sehr gut für Fein- und Kleinschnitte an schwer zugänglichen Stellen, auch für den Brennnessel-Schnitt. Die Benzinheckenschere kann bei starken Hecken im Herbst zum Einsatz kommen.
3. Je länger und hochwertiger das Scherblatt der Heckenschere, desto leichter gelingt der gerade Heckenschnitt.
4. Bei langen Hecken hilft ein gespanntes Seil beim exakt geraden Schneiden.
5. Blühende Hecken sollten erst nach der Blühperiode geschnitten werden. Das Schneiden verhilft ihnen jedoch zum dichteren Austrieb und einer schönen nächste Blüte.

Wird so einem Naturgarten vom Gemüse- und Blumenbeet bis zur Hecke eine natürliche, achtsame Pflege gewidmet, dann erfreut er den Gärtner mit üppigem Wachstum und vielseitiger Blütenpracht.

GASTARTIKEL: Erkältet? Diese Kräuter werden Ihnen helfen

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Kräuter können bei vielen Erkältungsbeschwerden helfen. Mit ihrer Hilfe kann der Kranke die nächste Erkältung schneller überstehen. Der Arzt geht gegen Erkältungen mit Hustenblockern, Entzündungshemmend und Schmerzmitteln vor, wobei aber die körpereigenen Heilmechanismen gestört oder unterdrückt werden. Heilkräuter unterstützen den Kampf des Körpers gegen die Erkältung. Im folgenden Artikel wird gezeigt, welche Kräuter bei Schnupfen und Entzündungen lindernd helfen.

Was im Körper geschieht.

Krankheitserreger dringen in den Körper ein und verursachen eine Histaminausschüttung, die Entzündungen und erkältungsbedingte Schleimbildung auslösen. Die Entzündungsreaktion in der Nase und den Nebenhöhlen hat die Aufgabe die Krankheitserreger sofort zu bekämpfen. Der Schleim, der so verursacht wird, kann aber die Atemwege stark verstopfen, Kopfschmerzen verursachen und zum Husten führen.

Gegen den Schleim sollte durch Lösen und Verflüssigen vorgegangen werden. Außerdem sollte das Immunsystem gestärkt werden. Hier helfen Kräuter wie Echinacea, auch Sonnenhut genannt, der Sanddorn, die Schwarze Johannisbeere, der Wasserdost und die Hundsrose.

Erkältet? Diese Kräuter werden Ihnen helfen

Kräuter gegen Hustenbeschwerden.

Mit Thymian, der einer bakteriellen Infektion entgegenwirkt, lassen sich verschiedene Stadien und Beschwerden der typischen Erkältung behandeln. Gegen trockenen Husten wird empfohlen Thymian gemeinsam mit einer Pflanze zu sich zu nehmen, die viele Schleimstoffe besitzt und die angegriffenen Schleimhäute schützt, wie zum Beispiel die Eibischwurzel. Thymian wirkt in diesem Stadium krampflösend und antiviral. Bei Husten mit Auswurf führt Thymian das Hustensekret ab. Quälender Hustenreiz kann bei Erwachsenen mit einer verdünnten Cayenne-Tinktur bekämpft werden.

Allgemein kann Husten mit einer Kombination aus Thymianblättern und Süssholz angegangen werden. Es sollte gemischt mit heißem Wasser überbrüht werden und mehrere Minuten zum Ziehen stehen gelassen werden. Wenige Cayennetropfen können die Wirkungen steigern. Schnupfen und Nasennebenhöhlenbeschwerden werden mit Thymianöl, das inhaliert wird, gelindert.

Kräuter gegen eine übermässige Histaminausschüttung.

Soll die Histaminausschüttung gehemmt werden, empfehlen sich Kräuter wie Süssholzwurzel, Eukalyptusblätter oder Pfefferminzblätter. Sie werden zu einem Sud verarbeitet und durch die Zugabe von Echinaceatropfen, Honig oder getrocknete Holunderbeeren in ihrer Wirkung verstärkt.

Gegen Gliederschmerzen.

Gegen Gliederschmerzen hilft in der Regel ein Erkältungsbad, das einen Zusatz aus Menthol- oder Eukalyptusöl enthält. Die ätherischen Stoffe verstärken die Durchblutung, wirken gegen den Schmerz, der in den Gliedern zu fühlen ist und lösen den Nasenschleim und den Bronchienschleim.

Kräuter, die bei Entzündungen zum Einsatz kommen.

Lindernd bei einer Entzündung wirken Kräuter wie Arnika, Kamille und Ringelblume. Auch Salbei, Thymian, Zistrose und die Schwarze Johannisbeere kämpfen gegen Entzündungen, die durch Erkältungen entstehen. Sie lindern und helfen bei der Heilung von Halsschmerzen, Heiserkeit, Schnupfen und sogar bei einer Mandelentzündung.

Fazit

Es gibt eine Vielzahl an Kräutern, die gegen verschiedenste Symptome helfen. Ein Tipp am Rande. Die passenden Kräuter können bequem über das Internet bei einer Versandapotheke mit einem Gutschein von Couporando bestellt werden.