Garten

Löwenzahnpesto – so wird Unkraut urgesund

Posted on

Jasmins „Rezept für WinterWildkräuterPesto“ hat hier im heimischen Wildpflanzenblog erfreulich regen Zuspruch gefunden. Und viele begeisterte Gourmets haben inzwischen hinter den internetten Kulissen angefragt, was denn sonst noch so alles zu einem wohlschmeckenden Pesto verarbeitet werden könnte. Darauf gibt es eine ebenso schlichte wie genussvoll geniale Antwort, die die Herzen von Liebhabern gepflegten Rasens und von Freunden kulinarischer Experimente gleichermaßen höher schlagen lässt: Löwenzahnpesto.

Löwenzahn hat es in sich

Der Löwenzahn ist auf kultivierten Rasenflächen der Graus jeden Gärtners. Er vermehrt sich buchstäblich in Windeseile und durchsetzt mit seinem charakteristischen Blattgrün und mit seiner „Pusteblume“ höchst ungebeten die nach Vollkommenheit strebende Ebenmäßigkeit des saftig grünen Rasens. Das hat dem Löwenzahn die wenig schmeichelhafte Begrifflichkeit des „Unkrauts“ eingebracht, und damit verbunden den ewigen Kampf gegen das beständige Jäten. Leider ist bei dem stetigen Krieg gegen diesen Korbblütler fast völlig in Vergessenheit geraten, wie lecker und urgesund die grünen Blätter der jungen Löwenzahnpflanzen sind. Denn diese Blätter sind reich an wertvollen Bitterstoffen, Vitamin C, Kalium, Eiweiß, Fettsäuren, Mineralstoffen und Inulin. Da hier im Blog andernorts bereits ausführlich auf den Löwenzahn eingegangen wurde, soll an dieser Stelle der Fokus weg von der Botanik und hin zur gesunden Kochkunst gelenkt werden.

Löwenzahnpesto - so wird Unkraut urgesund

Erst gärtnern, dann genießen

Am Anfang des Löwenzahnpesto aus eigener Küche steht die sportliche Gartenarbeit. Denn die frischen zart gezahnten grünen Blätter wollen ja zunächst in geeigneter Menge geerntet sein. Natürlich darf man die Pflänzchen nur dort aus dem Boden rupfen, wo die komplette Abwesenheit von Pflanzenschutzmitteln, anderen Giften oder kranken Wildtieren sicher gewährleistet werden kann. Somit bietet sich in aller Regel der eigene Garten als günstige Ertragsfläche an. Also: Raus auf den Rasen und her mit dem leckeren Löwenzahn!

Die Zutaten

Neben dem frisch geernteten, sorgfältig gewaschenen und handverlesenen Löwenzahn werden noch die folgenden Zutaten benötigt:

  • Ein hochwertiges kaltgepresstes Speiseöl nach individuellem Geschmack
  • Weißer Balsamico
  • Apfeldicksaft
  • Gemahlene Chilischoten
  • Meersalz
  • Frischer Knoblauch
  • Optional: Fein geriebener Parmesan

Sollte die Löwenzahn-Ernte für das kulinarische Vorhaben nicht üppig genug ausgefallen sein, kann das Grün mit frischer Blattpetersilie nach Belieben aufgestockt werden.

Die Zubereitung

Die sauberen Löwenzahnblätter (zusammen mit der Blattpetersilie, falls gewünscht) werden mit einem geeigneten Küchenwerkzeug zu einer groben grünen soßenartigen Masse verhäckselt.

Anschließend wird der weiße Balsamico mit etwas Apfeldicksaft gesüßt, mit ein wenig gemahlenem Chili geschärft, mit frischgemahlenem Meersalz gewürzt und mit frisch geriebenem Knoblauch abgeschmeckt.

Wer Pesto ganz ohne Käse nicht mag, gibt nun noch eine beliebige Menge an geriebenem Parmesan in die Würzsoße hinein.

Nun wird die fertig durchmische Würzsoße mit der wartenden Löwenzahn-Kräutermasse verheiratet.

Sind Löwenzahngrün und Balsamicosoße hinreichend miteinander bekannt gemacht worden, wird die Mischung in ein hübsches Schraubglas abgefüllt, wobei die Füllhöhe maximal zwei Drittel des Maximums erreichen soll. Denn es kommt ja noch das Öl (beispielsweise Olivenöl oder Sonnenblumenöl) dazu, ohne das ein Pesto kein Pesto wäre.

Also: Das Ganze mit dem guten Öl abschließend aufgießen und alles noch mal gut durchheben. Das Öl soll am Schluss das Pesto reichlich und mindestens fingerdick bedecken. Dies dient zum einen dem Wohlgeschmack und zum anderen der Konservierung. Das Löwenzahnpesto sollte dennoch zeitnah verbraucht werden und derweil im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Löwenzahnpesto

schmeckt fantastisch zu Nudeln und zu Kartoffeln. Es eignet sich aber auch als herzhaft würziger Kräuter-Dip zu frischem Baguette oder als gesunder Brotaufstrich. Natürlich lässt sich damit auch aus schlichtem Speisequark ein exklusiver Kräuterquark zaubern. Der geschmackvollen Phantasie sind hier keine Grenzen gesteckt.

So lecker und bekömmlich kann „Unkraut“ sein. Da wird die Pflege des Rasens gleich zur Vorfreude auf zu erwartende gesunde Gaumenfreuden.

– Carina Collany –

Der Garten im Herbst – So nutzt man die trübe Jahreszeit

Posted on

Die überbordende Blütenpracht, die den Sommer über im Garten vorherrscht, lässt zum Herbst hin deutlich nach. Zudem verlieren die Laubbäume allmählich ihre Blätter und der unerfahrene Gartenbesitzer sieht einer trüben Zeit entgegen. Wer allerdings jetzt die Augen offen hält, wird sein „buntes“ Wunder erleben.

Den bunten Herbst „pflanzen“

Gerade für den herbstlichen Garten gibt es wunderschöne Stauden und Pflanzen, die zu einer bunten Farbenvielfalt verhelfen. Zu denken ist dabei etwa an den Zierapfel, dessen Früchte in unterschiedlichen Nuancen strahlen. Eine schöne Alternative stellen Gräser dar, die ebenfalls in vielen Farben erhältlich sind. Auch die typische Herbstblume, die Aster, gibt es mittlerweile in zahlreichen Variationen, genau wie die Dahlien, die sich mit ihren prachtvollen großen Blüten wachsender Beliebtheit erfreuen.

Der Garten im Herbst – So nutzt man die trübe Jahreszeit

Heidekraut kündigt Arbeit an

Weitaus bescheidener wirken da die zarten Triebe der Erika. Wenn man jedoch mehrere Pflanzen dicht zueinander setzt, hat man einen schönen Farbtupfer. Winterheide blüht übrigens bis ins Frühjahr hinein. Der Herbst ist aber nicht nur die Zeit, um sich an bunten Farben zu erfreuen. Jeder Gartenbesitzer weiß, dass gerade jetzt eine Menge Arbeit auf ihn wartet.

Fest durch den Winter

Denn nun gilt es, alles winterfest zu machen. Für Kübelpflanzen muss ein frostsicherer Raum geschaffen werden, in dem sie schadlos überwintern können. Die Rosen benötigen jetzt ihren Schnitt (etwa auf die Hälfte kürzen), ebenso die Hecken, Sträucher und Bäume. Sofern der Rasen ein bisschen ramponiert erscheint, sollte er jetzt besonders gut aufgearbeitet werden. Der Herbst ist übrigens auch die richtige Zeit, um einen komplett neuen Rasen auszusäen.

Die Chance zur Veränderung – der Herbst

Vielfach sieht man zum Ende des Sommers hin erst, dass die Beetgestaltung etwas ungünstig war. Jetzt kann man dies bestens ändern. Auch Stauden oder Kleingehölze lassen sich in dieser Jahreszeit gut teilen und freuen sich über eine Verjüngungskur infolge eines Rückschnitts.

Mut zur Trägheit – Laub

Selbst wenn Pflanzen den Winter über draußen bleiben können, tut es ihnen gut, wenn man den Wurzelbereich mit zusätzlicher Erde bedeckt. An deren Stelle lässt sich aber auch das Laub verwenden, das nahezu unerschöpflich zu Boden fällt. Vom Rasen sollte man es unbedingt entfernen, aber es kann (und sollte) dazu dienen, die Beete abzudecken. Damit schafft man außerdem Igeln einen wärmenden Unterschlupf – nicht zu vergessen die zahllosen wertvollen Mikroorganismen, die sich hier bilden.

Inventur im Gartenhaus

Und schließlich muss man die Gartengeräte genau inspizieren. Dazu gehört nicht nur die gründliche Reinigung, sondern auch manch eine Reparatur wird fällig sein. Wer meint, für die nächste Saison ein neues Teil zu benötigen, kann es getrost bereits im Herbst kaufen. Die Auswahl ist – zumindest im Online-Handel – nahezu gleich groß wie im Sommer, nur die Preise sind deutlich günstiger.

Fazit

Neben den Vorbereitungen für den Winter darf man jedoch auch nicht vergessen, im Herbst den Grundstein für die neue Gartensaison zu legen. Besonders Blumenzwiebeln sollten jetzt gesetzt werden. Wer Krokus, Schneeglöckchen, Narzissen & Co in einer Ecke des Rasens zusammenfasst oder auch über dessen ganze Fläche verteilt, kann sich schon zeitig im nächsten Jahr an den ersten Frühlingsboten erfreuen.

Ein Apfel pro Tag …

Posted on

„Ein Apfel pro Tag und das Einkommen Deines Arztes ist karg.“ So könnte man das original walisische Sprichwort „Eat an apple on going to bed, and you´ll keep the doctor from earning his bread“ wohl auch – wenn auch nicht ganz wortgetreu – ins Deutsche übersetzen. Ob nun am Abend oder tagsüber bleibt jedem selbst überlassen. Wichtig ist der regelmäßige Genuss von Äpfeln, da diese Obstart mit ihren ganz besonderen Wirkstoffen für Gesundheit und Wohlbefinden sorgt.

Ein Apfel pro Tag …Uraltes Obst

Den Apfel kannten und schätzten schon unsere Vorfahren im frühen Mittelalter. Schon damals wurde das Obst zu Mus zerkleinert und auch Most daraus gepresst. Heute finden sich von den um die 1000 bis 1500 in Deutschland bekannten Apfelsorten nur mehr wenige Sorten in den Supermärkten wieder. Am geläufigsten sind uns die Sorten Golden Delicious, Jonagold, Jonathan, Granny Smith, Gala, Gloster und Braeburn.

Wirkungsvolle Inhaltsstoffe des Apfels

Äpfel beinhalten u. a. die Vitamine A, B und C, sowie Fruchtsäure, Dextrose, Cellulose, Kalzium, Magnesium, Kupfer, Jod, Kalium und Pektin. Ein 100 g schwerer Apfel hat einen Nährwert um die 52 Kalorien (kcal) – je nach Sorte mehr oder weniger. Wenig Kalorien bei viel Inhalt!

Gesundheitliche Auswirkungen des Apfels

Ein Apfel – täglich „eingenommen“ – ist eine wahre Wunderpille. Er wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel und – aufgrund der Inhaltsstoffe Pektin und Cellulose – das Verdauungssystem aus. Der Pflanzenfarbstoff Quercetin, der sich vor allem in der Apfelschale befindet – schützt den Körper vor freien Radikalen und Viren und die Antioxidantien wirken schützend auf das Herz-Kreislauf-System. Zudem sinkt bei regelmäßigem Verzehr von Äpfeln das Risiko, an Diabetes mellitus, Asthma und Krebs – vor allem Lungen- und Darmkrebs – zu erkranken. Außerdem soll der tägliche Apfelverzehr auch die Gehirnzellen schützen, das Tumorwachstum entschleunigen und das Blut reinigen. Zudem wirken die Inhaltsstoffe des Apfels gegen Arteriosklerose, Rheuma und Gicht.

Apfel-Heilrezepte bei Beschwerden

– Geistige Erschöpfung/Nervosität: Apfelschalentee trinken!
– Halsschmerzen/Heiserkeit: Gebratenen Apfel mit Honig essen!
– Bei Verstopfung/Darmträgheit: Einen rohen Apfel samt Schale VOR dem Frühstück essen!
– Bei Durchfall: Einen fein geriebenen Apfel essen!
– Zur Rauchentwöhnung: Apfelkur durchführen – 3 Tage lang nur Äpfel essen.
– Zur Stoffwechselankurbelung: Tee aus Apfelblättern trinken!

Nach Verzehr: nicht gleich Zähneputzen!

Grundsätzlich sollte man jeden Apfel vor dem Verzehr gründlichst waschen. Da die Apfelschale den überaus gesunden Pflanzenfarbstoff Quercetin und viel Vitamin C beinhaltet, wird das Essen des Apfels MIT Schale empfohlen. Und man dürfe sich nicht gleich nach dem Genuss eines Apfels die Zähne putzen, da die Säure des Apfels den Zahnschmelz weicher macht und man einen Teil davon dann mit der Zahnbürste wegputzen würde.

Fazit

Einen Apfel pro Tag zu essen birgt riesige Vorteile für die menschliche Gesundheit. Äpfel lassen sich auch monatelang – bis tief in den Winter – lagern, sind leicht in der Hand- oder Schultasche zu transportieren und Apfelbäume können – wenn man einen Garten oder eine größere Terrasse besitzt – auch selbst gepflanzt werden.

Erdbeeren am besten im Spätsommer pflanzen

Posted on

Damit das eigene Erdbeerbeet im kommenden Jahr zahlreiche Früchte bilden kann, ist vor allem eine gute Wurzelbildung der Pflanzen nötig. Das gilt für neu gekaufte Pflanzen gleichermaßen, wie für Ableger aus schon vorhandenen Erdbeergewächsen.
Der ideale Zeitpunkt ist dabei der Spätsommer, denn ab diesem Zeitpunkt kann die Entwicklung für das kommende Jahr in idealer Weise starten.
Die Pflanzen selbst müssen immer so gesetzt werden, dass das so genannte Herz, das sich inmitten der Pflanze befindet, immer an der Erdoberfläche befindet. Die Wurzeln haben gern viel Raum und müssen entsprechend tief eingegraben werden. Gestauchte Wurzeln sorgen letztlich für eine schlechte Entwicklung und damit im kommenden Jahr auch für eine schlechte Ernte.
Achtung: Die Pflanzen benötigen Pflege. Eine ausreichende Wässerung ist unbedingt nötig, ebenso darf auch das Unkraut nicht die Überhand gewinnen. Das gröbste Unkraut lässt sich bequem mit einer dünnen Mullschicht abhalten.

Erdbeeren am besten im Spätsommer pflanzen

Erdbeeren in ihrer Vielfalt

Erdbeere ist nicht gleich Erdbeere. Eine beachtliche Sortenvielfalt macht es möglich, dass Sie über den ganzen Sommer Erdbeeren ernten können. Dazu lassen sich früh- bis mittelfrühreife Sorten (z. B. Senga Sengana, Elsanta oder Elvira) mit spätreifen Sorten (z. B. Salsa oder Symphonie) kombinieren. Die genannten Sorten tragen nur einmal im Jahr Früchte, andere Sorten (z. B. Ostara, Selva oder Sweetheart) tragen gleich mehrmals und liefern dadurch eine noch höhere Ausbeute an Erdbeeren.
Es kann allerdings geschehen, dass die erste Ernte noch übersichtlich ausfällt, denn die beste Ernte erfolgt im zweiten und dritten Jahr. Für das vierte Jahr sollten dann wieder neue Jungpflanzen verwendet werden.

Erdbeeren im Winter

Erdbeeren sind winterfest, zumindest bei rechtzeitiger Pflanzung im Spätsommer. Wenn der Frost kommt, haben sich die Wurzeln in der Regel schon einen guten halben Meter in den Untergrund vorgearbeitet, sodass kein weiterer Schaden zu befürchten ist. Sollten die jungen Pflanzen recht spät gesetzt worden sein und der erste Frost früh eintreten, dann ist man mit einfachem Schutz durch Reisig oder Blätter auf der sicheren Seite.

Springkraut und Co. – Exoten machen es heimischer Flora schwer

Posted on

Springkraut und Co. – Exoten machen es heimischer Flora schwerGärtner haben immer das Bestreben, etwas Besonderes an den Hobbygärtner bzw. die Gärtnerin zu bringen. Das Gewöhnliche kennt ja bereits fast jeder und ist daher nicht sonderlich gefragt. Das Besondere ist in diesem Fall immer das, was hierzulande eigentlich gar nicht wächst und somit im eigenen Garten für ganz besondere Aufmerksamkeit sorgt. Zu den aktuellen Besonderheiten gehören unter anderem der Purpurrote Sommerflieder oder die Kanadische Goldrute. Die Goldrute überzeugt unter anderem durch enorme Wuchshöhen und durch ihre späte Blüte.
Der Schmetterlingsflieder ist ebenfalls gern in Deutschlands Gärten gesehen, denn er bringt den Frühling noch einmal in den Garten zurück, wenn die anderen Frühlingsfarben schon verblasst sind. Die zahlreichen Schmetterlinge, die es auf den Nektar der Pflanze abgesehen haben, sind ein zusätzlich sehenswertes Schauspiel.

Der Haken an solchen Pflanzen: Sie bleiben in der Regel nicht in den Gärten, sondern wildern aus. Man findet sie früher oder später auch am Wegesrand, im Wald oder auf dem Feld. Das mag zwar schön aussehen, jedoch kommt das heimische Ökosystem durcheinander. Die hier vorkommende Flora wird drastisch in Mitleidenschaft gezogen.

Das Drüsige Springkraut als exotisches Beispiel

Das werden Sie garantiert auch kennen: das Drüsige Springkraut mit seinen roten, rosa oder weißen Blüten. Seine Heimat liegt aber nicht hier am Wegesrand, sondern im Himalaya.
Auffallend ist die Verbreitung der Samen, die durch einen Schleudermechanismus der Pflanze fortgetragen werden. Dazu reicht schon eine Berührung oder ein Regentropfen. Die Schleuderwirkung ist immens: Bis zu sieben Meter können die Samenkörner durch die Gegend katapultiert werden. Da wundert es nicht, dass sich eine solche Pflanze schnell verbreitet.
Im Fall des Springkrautes gibt es, wie bei vielen anderen Pflanzen, auch natürliche Grenzen in Form von klimatischen Bedingungen. Im warmen Süden hätte das Drüsige Springkraut beispielsweise einen schweren Stand.

Eingeschleppte Pflanzen

Schon vor tausenden von Jahren wurden die ersten exotischen Pflanzen eingeschleppt. Damals wurde wichtiges Saatgut von Land zu Land transportiert, etwa für den Anbau von Getreide. Dies war nicht immer ganz frei von fremden Samen, sodass sich diverse Pflanzen langsam ausbreiten konnten.
Im Zeitalter der Kolonialisierung breitete sich dieses Phänomen noch weiter aus, denn nun kamen immer mehr Samen ins Spiel, die immer weiter transportiert wurden. Die Entdeckung Amerikas sorgte noch einmal für „Zuwachs“ an neuen Pflanzen im westlichen Europa.
Einige Pflanzen wurden natürlich auch ganz gezielt aus fernen Ländern mitgebracht, wenngleich ihr Zweck zunächst ein anderer war. Beispielhaft sei hier die Kartoffel genannt. Sie war zunächst wegen ihrer hübschen Blüte als Zierpflanze beliebt, erst später erkannte man das wahre Potenzial als Nahrungsmittel. Ähnlich hat es sich auch mit der Tomate verhalten. Es waren also auch früher schon Gärtner, die für neue Pflanzen im Land sorgten und somit teilweise auch Geschichte schrieben.

Probleme durch exotische Pflanzen

Die Armenische Brombeere ist bei Gärtnern und Gartenfreunden sehr beliebt, da die Früchte besonders groß ausfallen. Diese aus dem nördlichen Iran stammende Pflanze verbreitet sich derzeit sprichwörtlich „wie Unkraut“. Vögel fressen die Früchte und verbreiten über ihren Kot die Samen. Dort, wo der Samen in den Boden kommt, wächst auch meist eine neue Pflanze.
Die Armenische Brombeere raubt dort, wo sie wächst, der einheimischen Flora den natürlichen Lebensraum und verdrängt sie.

Eine andere Problempflanze, die ebenfalls zu den Exoten gehört, ist der Riesen-Bärenklau. Er breitet sich in ganz Europa stark aus und ist eine Bedrohung für die menschliche Gesundheit. Die Säfte des Bärenklaus bilden zusammen mit dem UV-Licht der Sonne Gifte, die auf der Haut schwere Verbrennungen erzeugen. Die Wunden heilen im Allgemeinen sehr schlecht ab.

GASTARTIKEL: Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)

Posted on Updated on

Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)Das Pfennigkraut, oft übersehen und meist unterschätzt, ein naher Verwandter des Gilbweiderichs aus der Familie der Primelgewächse, kommt in fast ganz Mitteleuropa vor. Außerdem ist es in den gemäßigten Zonen Europas und Asiens verbreitet, kommt aber inzwischen durch Auswilderung aus Gärten fast weltweit vor. Man findet es am Ufer von Gewässern aller Art, auf feuchten Böden in Auwäldern, aber auch auf kalkarmem Untergrund.

Das Pfennigkraut bildet lange, am Boden liegende Stängel mit eiförmigen, grünen Blättern und sattgelben, fünfzipfligen Blüten, die zwischen Juni und August erscheinen. Blätter und Blüten erinnern an Miniausgaben von Sumpfdotterblumen. Die etwa 3 cm großen Blüten stehen in den Blattachseln auf Stielen, die länger als die Laubblätter sind. Auch wenn verschiedene Insektenarten die Blüten aufsuchen, sie bleiben in der Regel steril und entwickeln nur selten Früchte; stattdessen vermehrt sich das Pfennigkraut fast ausschließlich vegetativ. Die bis zu 50 cm langen Stängel bewurzeln sich an den Knoten. Einzelne Stängelstücke reißen deshalb immer wieder von der Mutterpflanze ab und bilden neue rasenartige Polster. Wenn doch einmal – wider Erwarten – die Fruchtkapseln ausreifen und Samen bilden, so werden die Samen vor allem über das Wasser verbreitet – vorausgesetzt das Pfennigkraut wächst an einem Gewässerufer.

So genügsam und anpassungsfähig diese flache Polsterpflanze ist, so vielseitig kann man sie auch im Garten einsetzen. Mit seinen langen, sich verzweigenden Stängeln ist das Pfennigkraut gut geeignet, die künstlich wirkenden Ränder von Folien- und Fertigteichen zu kaschieren. Es wächst im Sumpfbeet genauso wie in der Flachwasserzone eines Gartenteichs oder als Uferpflanze entlang eines Bachlaufs. Selbst völlig untergetaucht entwickelt es sich als immergrüne Wasserpflanze im Teich genauso wie in einem Kaltwasseraquarium. Unter Wasser breitet sich das Pfennigkraut nicht am Boden aus, sondern strebt senkrecht in die Höhe dem Licht entgegen. Es lässt sich aber auch selbst im Steingarten oder in einem Staudenbeet als Unter- und Randbepflanzung nutzen. Es lässt sich sogar an feuchte, beschattete Stellen in eine Trockenmauer setzen oder zur Sicherung kleinerer Hänge und Böschungen nutzen.

Schon im Mittelalter wurde es teilweise in den Gärten der Bauern angepflanzt, da man es zum Auskurieren von Husten nutzte. Mancherorts weisen nur noch einzelne Mauerreste und sich üppig ausbreitende Polster des Pfennigkrautes daraufhin, dass hier einst ein Dorf gewesen sein musste.

Ein naher Verwandter ist der Hain-Gilbweiderich, der ähnliche über dem Boden kriechende Stängel bildet, aber ausschließlich auf feuchten Waldböden vorkommt. Seine Blätter sind eher eiförmig und zugespitzt, die ebenfalls gelben Blüten sind mit 1 cm Durchmesser weniger als halb so groß wie die des Pfennigkrauts.

Der Gartenfachhandel bietet inzwischen auch Zuchtformen des Pfennigkrautes an, z. B. Lysimachia nummularia ‚Aurea‘, eine Sorte mit gelben statt grünen Blättern.

GASTARTIKEL: Mäuse und Mücken auf natürliche Art vertreiben

Posted on Updated on

Das Sommerwochenende hätte so schön werden können, wären da nicht die hungrigen Mückenschwärme direkt neben der schattigen Terrasse. Blöderweise scheinen sich die Mücken mit den Wespen und Fliegen abzuwechseln, sodass der Mensch einer stetigen Plage nicht entkommen kann. Auch die Gemüsepflanzen im Garten sind schon wieder angefressen und von Schädlingen befallen. Wenn der Gartenbesitzer dann nicht zur Chemie greifen möchte, um dieses Getier loszuwerden, ist Kreativität gefragt. Es gibt viele Möglichkeiten, wie man man die Plagegeister auf natürliche Art und Weise vertreiben und nebenbei den Garten noch schöner machen kann.

Für Nager, Mücken und Wespen sind Komposthaufen, auf denen Essensreste landen, stehende Gewässer und Fallobst besonders attraktiv. Hier finden sie sicherlich zusätzliche Nahrung. Um denen das Leben schwerer zu machen, reichen bereits kleinere Änderungen aus. So müssen nicht Obstbäume und Gewässer umplatziert werden, sondern nur wenige Tricks beachtet werden.

I. Stehende Gewässer- von Gartenteich bis offene Regentonne- ziehen Mückenschwärme regelrecht an. Dadurch werden sie häufig zur Brutstätte von Mückenlarven. Bereits eine schwache Pumpe und einige Goldfische im Teich beziehungsweise eine Abdeckung für die Tonne stoppen jeden Mückenschwarm. Ohne viel Aufwand oder Chemie ist man schon eine wirkliche Plage los.

II. Landen Essensreste und Fallobst auf dem Komposthaufen, so ist dies wie ein offenes Buffet für Maus, Ratte und Insekten. Deshalb sollte ein Komposthaufen möglichst so weit wie möglich von der Terrasse weg sein. Geschlossene Komposter sorgen für zusätzlichen Schutz gegen Schädlinge. Weiters könnte man auch darauf achten, dass nur Gartenabfälle auf dem Komposter landen und kein Obst. Auch dies sorgt für Ruhe vor Plagegeister.

III. Ähnlich wie der Komposter ist es auch bei der Mülltonne. Hierbei ist darauf zu achten, dass man unbedingt geschlossene Systeme anschafft. Ansonsten findet man sich schnell zahlreichen Mückenplagen gegenüber. Die Mülltonnenbox von Biohort ist sicherlich eine elegante Form, um Müll & Abfall sicher zu entsorgen. Dabei heizt das Sonnenlicht den Abfall nicht derartig auf wie in herkömmlichen Behältern und verbreitet auch keinen üblen Geruch. Die Mülltonnenbox bietet ausreichend Platz für gleich mehrere Behälter, ist praktisch zu öffnen und auch ausreichend verschließbar. Dadurch könnten auch wertvolle Gebrauchsgegenstände darin vorübergehend verstaut werden.

IV. Fallobst kommt schon lange vor der eigentlichen Reifezeit auf. Äpfel fallen herunter und bleiben in vielen Gärten einfach liegen- ein gefundenes Fressen für Wespen, Hornissen und Mäuse. Wenn das Fallobst hier regelmäßig entfernt wird, lässt man den Nagetieren keine Chance. Gelagert könnten die Abfälle beispielsweise in der Mülltonnenbox von Biohort.com werden, in der sie sicher vor allen Plagegeister sind.

Wolfsmilch ist Staude des Jahres 2013

Posted on

Wolfsmilch ist Staude des Jahres 2013Wolfsmilch (Euphorbia polychroma) allgemein ist eine höchst vielseitige Pflanze, die in vielen Gärten gern gesehen ist. Und auch Artverwandte wie Rizinus, Weihnachtsstern, Kautschuk oder Maniok sind nicht weniger geschätzt. Rizinus ist ein altes Hausmittel, Kautschuk bildet die Grundlage für die industrielle Herstellung von Gummi.
Eine Zierde für jeden kultivierten Garten ist der bis zu zwei Meter groß wachsende Wunderbaum, der ebenfalls mit der Wolfsmilch verwandt ist.

Der deutsche Wald – ein Ort der Vielfalt

Bleiben wir bei der Wolfsmilch selbst, dann präsentiert sich diese ebenso vielfältig. Über 2000 Arten kennt man hierzulande. Da überrascht es kaum, dass es die Wolfsmilch 2013 endlich zur Staude des Jahres gebracht hat.
Kennt man die Artverwandten, wie den Weihnachtsstern mit seinen kräftig roten Blättern, fast überall, so sind die Wolfsmilcharten im Garten nicht durchweg gut bekannt. Sie fallen im Garten als hübscher Schmuck mit grün-gelben, orangefarbenen oder weinroten Hochblättern auf. Das Besondere: Diese Hochblätter sind keine Blüten, wirken aber so. Die wirklichen Blüten der Wolfsmilch sind vergleichsweise unscheinbar.

Einige Vertreter der Wolfsmilch haben eine besondere Fähigkeit: Sie können Wasser einlagern. In dornenähnlichen Kurztrieben legen sie die wertvolle Flüssigkeit ähnlich wie Kakteen ab. Daher finden sich auch in warmen Klimazonen, etwa in Afrika, viele Exemplare der Wolfsmilch.

Die Sache mit der Milch

Wolfsmilch hat nicht umsonst den Begriff „Milch“ im Namen. Der Grund für diesen Namen ist der milchähnliche Pflanzensaft. Dieser Saft zeichnet sämtliche Arten der Wolfsmilch aus und hat den Zweck, Verletzungen an der Pflanze binnen weniger Augenblicke zu schließen.
Diese Flüssigkeit tritt schon bei kleinsten Verletzungen an der Pflanze aus und ist mit gewisser Vorsicht zu genießen. Zur Abwehr von natürlichen Feinden ist dieser Milchsaft giftig und kann daher bei Hautkontakt in ungünstigen Fällen zur Reizungen führen. Ist also der intensivere Kontakt mit der Pflanze abzusehen (bei der Gartenarbeit), dann sollten Handschuhe getragen werden.

Wolfsmilch im Winter

Sind die Sorten der sommergrünen Wolfsmilch über den Sommer gut gewachsen, sollte zum Winter auf den Rückschnitt verzichtet werden. Grund: Die trockenen Triebe schützen die Pflanze vor Kälte und Erfrieren.
Jene Sorten, die ihr Laub behalten, können nach der Blüte am Boden abgeschnitten werden. Die Pflanzen schlagen dann recht schnell und üppig wieder aus, sodass keine Lücken im Beet zu befürchten sind.
Achtung: Die Walzen-Wolfsmilch bildet eine Ausnahme und wird nicht komplett zurückgeschnitten!

Die besten Voraussetzungen für Ihre Küchenkräuter

Posted on

Die besten Voraussetzungen für Ihre KüchenkräuterKräuter mögen es gern sonnig, heißt es allgemein. Das ist auch nicht ganz verkehrt, allerdings ist Sonne in diesem Fall nicht gleich Sonne. Wirklich viel Sonne mögen die mediterranen Kräuter wie Thymian, Rosmarin oder Salbei. Sie können auch die kräftige Mittagssonne gut vertragen und lieben daher eine Ausrichtung nach Süden. Sonne mögen auch die heimischen Kräuter, allerdings lieber in schwächerer Form als Morgen- oder Abendsonne. Ideal für Petersilie, Schnittlauch oder Dill ist daher eine Ausrichtung gen Osten oder Westen.
Ideal sind immer Standorte in der Nähe von Steinen oder Mauern. Beide nehmen am Tag die Sonnenergie auf, speichern diese und geben Sie über die Nacht wieder ab. Die Kräuter haben es also immer angenehm warm.

Küchenkräuter haben auch Anspruch …

… zum Beispiel an den Untergrund. Nicht jede Erde ist problemlos für Kräuter zu verwenden, denn manche mögen es gern sandig und locker, andere haben lieber einen gewissen Ton-Anteil im Erdreich. Einige Kräuter lieben feuchten Untergrund, wieder andere eher trockenen Boden. Auch Nährstoffe spielen eine Rolle. Manche Küchenkräuter mögen nährstoffreichen Boden, für andere ist die Magerversion ideal.
Was nun sehr kompliziert anmutet, lässt sich in der Praxis aber dann doch relativ leicht in den Griff bekommen. Nötig dazu ist jedoch ein Gang zum Gärtner oder in die Gartenabteilung eines Baumarktes. Hier gibt es für die verschiedenen Kräutertypen die passende Erde und im Zweifel auch gleich die passende Beratung. Idealen Untergrund gibt es in Form von sogenannter Kräutererde, die mit den jeweils passenden Nährstoffen versehen ist.

Zubehör für Ihren kleinen Kräutergarten

Natürlich können Sie die schon herangezüchteten Kräuter fertig in der Gärtnerei kaufen und diese dann zu Hause weiter pflegen und wachsen lassen. Noch mehr Freude macht es allerdings, von Anbeginn alles selbst zu bewerkstelligen. Dazu benötigen Sie neben Samen oder jungen Trieben die oben genannte passende Erde und auch angemessene Behältnisse. Im einfachsten Fall und für viele Kräuter eignen sich Tontöpfe. Professioneller und ideal für die Fensterbank sind Pflanzkästen mit Wasserspeicher und Füllstandanzeige. Auf diese Weise gelingt Ihnen immer die passende Bewässerung.
Als weiteres Zubehör benötigen Sie natürlich noch eine kleine Gießkanne und eine kleine Schaufel. Wenn Sie Samen aussähen, dann ist eine Sprühflasche für das erste Bewässern und Feuchthalten ideal.

GASTARTIKEL: Eine Vielfalt an Teich- und Wasserpflanzen

Posted on

Eine Vielfalt an Teich- und Wasserpflanzen Ein Teich in einem Garten ist Rückzugsort, Ruheplatz und Wohlfühloase. Plätscherndes Wasser, unterschiedlichste Lebewesen, aber auch die Teich- und Wasserpflanzen machen diesen Platz einzigartig. Für jede Zone im Gartenteich gibt es eine große Auswahl an Pflanzen, sodass eine interessante und große Vielfalt bei der Bepflanzung entsteht. Die Vielfältigkeit ist wichtig, doch es sollte auch darauf geachtet werden, dass die Standortsansprüche der Pflanzen erfüllt werden und dass der Teich nicht mit zu vielen Pflanzen bestückt ist.

Große Mannigfaltigkeit im Gartenteich

Das Sortiment der Wasser- und Teichpflanzen ist sehr reichhaltig. Es finden sich verschiedene Blütenformen und –farben, unterschiedliche Wuchshöhen und Blattformen. Der Gestaltung des Gewässers sind bei der Auswahl keine Grenzen gesetzt. Zu jeder Pflanze sind Informationen zu den Wuchseigenschaften und den gewünschten Standorten zu erhalten, sodass einer optimalen Bepflanzung nichts im Wege steht. Es wird gesagt, dass 2/3 der Teichfläche mit Pflanzen bestückt werden kann und 1/3 pflanzenfrei bleiben soll. Über handliche Pflanzkörbe können die Wasserpflanzen sehr gut positioniert werden. Sumpf- und Seichtwasserpflanzen eignen sich sehr gut für den Rand, während es für die tiefen Zonen Tiefwasser- und Unterwasserpflanzen gibt.

Einheimische Teichpflanzen

Für den Garten werden am besten heimische Teichpflanzen gewählt, welche mit den klimatischen Bedingungen gut zurechtkommen. Ein wenig sollte jedoch über die einzelnen Arten bekannt sein, denn die Teichgröße muss ebenfalls zu den Standortbedingungen beachtet werden. Es gibt einige Teichpflanzen, welche sehr stark wuchern oder einen breiten Pflanzenwuchs haben, womit sie dann ungeeignet für kleine Teiche sind. Dazu gehören die Teichrose mit sehr großen Blättern, die Krebsschere, welche sich sehr stark vermehrt oder auch die verschiedenen Wasserlinsen, die sehr schnell die Teichoberfläche bedecken können. In kleinen Teichen kann sehr gut der Wasser-Hahnenfuß gezogen werden, welcher doppelt so groß wird wie sein Verwandter an Land. Oder auch verschiedene Seerosen wachsen gut in kleineren Teichen. Der sumpfige Rand kommt sehr gut zur Geltung mit der Sumpf-Schwertlilie, die bis zu 1 m hoch wird, dem lila Blutweiderich oder auch der Sumpfeuphorbia, die als mehrjährige gelbblühende Staude sehr imposant am Ufer wirkt.

Seerose- die heimliche Königin

Jeder freut sich, wenn er in einem Teich Seerosen entdecken kann. Wirken die großen, flachen Blätter schon imposant, wie sie auf der Wasseroberfläche liegen, so ist ein blühender Seerosenteich ein absolutes Highlight. Und der lateinische Name Nymphaea ist passend. Durch verschiedene Züchtungen gibt es Seerosen für kleine Teiche, normale Teiche und auch große Teiche. Weltweit gibt es um die 50 Arten an Seerosen. Wie kleine Krönchen schwimmen die bunten Blüten auf dem Wasser. Durch lange Rhizome sind die im Boden des Teiches verankert und treiben jedes Jahr aufs Neue aus. Über viele Jahre bilden sie den Blickpunkt im Gartenteich.

Freude durch die richtige Pflege

Mit ein paar kleinen Tipps zur Pflanzenpflege kann sich der Gartenteich zu einer Oase verwandeln. Die Pflanzen benötigen eine gute Sauerstoffversorgung, damit sie einen kräftigen Wuchs haben und Blüten bilden. Den Sauerstoff benötigen sie zur Gewinnung von Energie. Die notwendige Sauerstoffmenge wird über eine effektive Teichpumpe in das Wasser eingebracht. Ein weiterer wesentlicher Punkt ist die Wasserqualität. Im nährstoffhaltigen Wasser können die Pflanzen gut gedeihen. Befindet sich jedoch ein Zuviel an Nährstoffen im Wasser, kann das Ökosystem sehr schnell kippen. Um dies zu vermeiden, sollte in jedem Gartenteich ein Teichfilter installiert sein. Abgestorbene Pflanzenreste werden direkt entfernt. Mit kräftigem Wuchs und satten Farben bilden die Teichpflanzen den i-Punkt auf jedem Gartenteich.