Von wegen Unkraut: Die Brennnessel

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Wer kennt sie nicht, die Brennnessel? Es hat sich sicher jeder schon einmal daran verbrannt. Sie wächst überall am Wegesrand. Die meisten betrachten sie als Unkraut, dabei sagt man ihr viele Kräfte nach.

Von wegen Unkraut: Die Brennnessel
Von wegen Unkraut: Die Brennnessel

Brennnessel als Medizin

Brennnesseln wurden schon in alter Zeit als Heilpflanze verwendet. Man setzte sie ein bei Blasenentzündungen, Rheuma oder auch Prostataproblemen. Auch der römische Dichter Catull besang schon die Brennnessel als Mittel gegen Erkältungen.
Medizinisch werden alle Teile der Brennnessel eingesetzt. Man benutzt die Aufgüsse und Tees zur Entwässerung. Dies liegt am hohen Mineralstoffgehalt der Pflanze. Daher kann man sie auch bei allen Erkrankungen der Blase, der Nieren und der Harnwege einsetzen. Aber auch bei Rheuma findet die Brennnessel ihre Anwendung. Hier kann man Brennnesselextrakte in der Apotheke erhalten oder auch selbst herstellen. Langfristig spricht man der Brennnessel eine lindernde Wirkung zu. Bei Prostataproblemen sollte man auf Fertigarzneimittel aus Brennnessel zurückgreifen, da diese einen definierten Wirkstoffgehalt besitzen.

Einen gesunden Brennnesseltee aufbrühen

Einen Brennnesseltee, der ja wie beschrieben zur Linderung vieler Beschwerden dient, bereitet man zu, indem man einige Teelöffel getrocknete Brennnessel mit heißem Wasser übergießt und 10 Minuten ziehen lässt. Anschließend wird der Tee gesiebt und daraufhin noch möglichst heiß getrunken. Da diese Zubereitung eine stark entwässernde Wirkung hat, sollte man nicht vergessen, genug zu trinken.

Auch im Garten ausgesprochen nützlich

Man kann die Brennnessel übrigens auch im Garten einsetzen: Ein kalter Sud aus Brennnessel oder die Brennnesseljauche sind ein hervorragendes Schädlingsbekämpfungsmittel. Wie man sieht, ist die Brennnessel ein sehr vielseitiges Gewächs, welches seinen Makel, ein Unkraut zu sein, zu Unrecht trägt. Dieser rührt übrigens leidlich aus ihrer Wehrhaftigkeit. An der Oberseite der Blätter befinden sich feine Haare, die bei einer Berührung abbrechen und äußerst schmerzhafte Verbrennungen hervorrufen. Diese sind aber völlig ungefährlich und eigentlich nur schmerzhaft. Im Gegenteil, diese Verbrennung sollen vor Rheuma schützen, so der Volksmund. Am besten überzeugt man sich einmal selbst von der Vielseitigkeit der Pflanze. Nur direkt vom Wegesrand sollte man sie nicht pflücken, sie ist dafür bekannt, Umweltgifte aufzunehmen.

Fazit

Wer hätte es geglaubt? Ein vermeintliches Unkraut entpuppt sich als wahre „Wunderpflanze“ mit jeder Menge nützlicher Eigenschaften. Daher sollte man sie, wenn sie wieder einmal im Garten auftaucht, nicht gleich entsorgen, sondern sich die vielen Möglichkeiten der Pflanze selbst zu Nutze machen.

Heimische Wildpflanzen – Ein taufrisches Blogprojekt der Beckumer Textagentur ONLINETEXTE.com

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Daniel Deppe überzeugt einmal mehr in Wort und Bild als botanischer Botschafter

Beckum – Die Anklickrate des YouTube-Videos „Heimische Wildpflanzen – Best of 2010“ nimmt derzeit direkten Kurs auf die magischen 1000. Kein Wunder, denn hier gibt es 10 Minuten lang Meditation pur und Natur satt zu genießen und zu erleben. Dafür kann man sich als Liebhaber der einheimischen Pflanzenwelt im Allgemeinen und des wilden Blütenwunderlandkreises Warendorf im Besonderen ebenso rasch wie nachhaltig begeistern. Grund genug für „Blumenkind“ Daniel Deppe, seinen Textservice ONLINETEXTE.com in Beckum einmal mehr freundlich in den Dienst der sowohl guten als auch schönen Sache zu stellen. Und so erblühte jüngst aus der Knospe des Gedankens ein außerordentlich naturverbundenes Blog, das seine Besucher auf http://blog.heimische-wildpflanzen.de zum Schauen, Stöbern und Staunen einlädt.

„Die Freude und das Interesse an heimischen Wildpflanzen wurden mir gewissermaßen in die Wiege gelegt“, gesteht Daniel Deppe im persönlichen Gespräch. „Darum habe ich auch schon als Projektleiter die Internetpräsenz der heimischen Wildpflanzen aus der Taufe gehoben und seit deren Bestehen mit schönem Publikumserfolg und regelmäßigem Stammgastaufkommen betreut“, berichtet Herr Deppe weiter. „Nun kann ich allen Freunden wilder Wiesen, blühender Gärten und spannender Waldlehrpfade ein neues Themenblog anbieten, auf dem es immer wieder aktuelle Beiträge und stimmungsvolle Bilder zu entdecken geben wird. Der Anfang ist jedenfalls gemacht“, verkündet Herr Deppe abschließend. Oder anders formuliert: Viel ist schon getan, mehr bleibt noch zu tun. Blogwärts geht’s voran mit den Pflanzen nun.

Selbstverständlich ist „Heimische Wildpflanzen – Das Blog“ derzeit nicht das einzige Netzprojekt, das von der Wortgewalt und Bildkraft der Beckumer Textagentur ONLINETEXTE.com profitiert. Denn Daniel Deppe und sein Autorenteam versorgen regelmäßig zahlreiche Artikelverzeichnisse, Blogs und andere stets hungrige Webseiten mit immer frischen Beiträgen und individuellen „Dönekes“, ganz nach Spaß, Bedarf und Budget des Webmasters. Dann allerdings als zuverlässige gebriefte Ghostwriter mit entsprechender Diskretion und vertraulicher Verschwiegenheit. So clever kann man Blogs zum Blühen bringen. Und der persönliche Draht zu Daniel Deppe ist folgender:

Daniel Deppe - Geschäftsführer ONLINETEXTE.com

ONLINETEXTE.com
Inhaber: Daniel Deppe
Im Soestkamp 11
59269 Beckum
Tel. +49 2521 8579391
Fax +49 2521 8579354
E-Mail: office@ONLINETEXTE.com
Internet: http://www.ONLINETEXTE.com
Facebook: http://www.facebook.com/ONLINETEXTE
Google+: http://plus.google.com/b/108586464997258810479/
Youtube: http://www.youtube.com/user/ONLINETEXTE/videos
Xing: http://www.xing.com/profile/Daniel_Deppe?sc_o=mxb_p

Bärlauch – gesund und lecker

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Bärlauch, der sich mittlerweile in unserer Küche vielfältiger Verwendung erfreut, wird auch wilder Knoblauch oder Waldknoblauch genannt, was er seinem würzigen Geschmack zu verdanken hat. Er ist nicht nur eine Bereicherung für den Speiseplan, sondern hat auch gesundheitsfördernde Eigenschaften.

Bärlauch – gesund und lecker
Bärlauch – gesund und lecker

Vorkommen

Bärlauch wächst auf feuchten, humusreichen Waldböden. In gut sortierten Gartencentern kann man auch Bärlauchpflanzen für den eigenen Garten erstehen. Fühlt er sich in dieser Umgebung wohl, wird er sich bald verbreiten und der eigenen Bärlauchernte steht nichts mehr im Wege. Man sollte nur beim Abschneiden beachten, dass nicht eine ganze Blattrosette abgeschnitten wird, sondern ca. zwei Drittel davon stehen bleiben. Sonst darf man sich nicht wundern, wenn ein erneuter Austrieb im nächsten Jahr ausbleibt. Auch bei wild wachsenden Exemplaren sollte man nicht alles abernten, da durch solche „Plünderungen“ schon mancher Bestand extrem dezimiert wurde. Erntezeit ist von März bis Juni, wobei die Blätter vor der ersten Blüte geerntet werden sollten, da der Geschmack dann am intensivsten ist.

Verwendung

Für viele ist Bärlauch aus der heutigen Küche nicht mehr wegzudenken. Kaum ein gutes Restaurant hat nicht ein oder mehrere Gerichte mit Bärlauch während der Saison auf der Speisekarte. Im Lebensmittelhandel findet man mit Bärlauch verfeinerten Schinken, Wurst, Käse und vieles mehr. Beim Kochen sollte man den Bärlauch nicht zu früh als Zutat zu kochenden oder heißen Speisen geben, da er dabei den Geschmack verliert, wie viele andere Kräuter auch. Am besten ganz zum Schluss beifügen, dann kann man das volle Aroma genießen. Auch klein geschnitten auf ein Butterbrot gestreut oder in den Quark gemischt, schmeckt er einfach nur lecker. Bärlauch hält sich nicht sehr lange und sollte daher immer frisch verwendet werden. Der große Vorteil von Bärlauch ist, dass er zwar im Geschmack dem Knoblauch ähnelt, aber nicht dessen unangenehme Eigenschaft besitzt, uns bzw. unsere Mitmenschen durch den Geruch auch am nächsten Tag noch daran zu erinnern, dass wir ihn am Vortag gegessen haben.

Heilsame Wirkung

Bereits im Mittelalter soll Bärlauch als Heilmittel genutzt worden sein. Er soll für die Verdauung förderlich sein und wird aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung bei Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt. Außerdem senkt er den Blutdruck sowie den Cholesterinspiegel und gilt als vorbeugendes Mittel gegen Arteriosklerose. Aber auch bei Hautausschlägen und Bronchialkatarren wird er erfolgreich verwendet.

Achtung – Verwechslungsgefahr

Der Bärlauch wird immer wieder von Wildsammlern mit der Herbstzeitlosen oder Maiglöckchen verwechselt. Das kann tödlich enden, denn beide Pflanzen sind hochgiftig. Bei genauerem Hinsehen lässt sich eine Verwechslung relativ leicht vermeiden. Jedes Blatt des Bärlauchs wächst an einem eigenen Stil aus dem Boden, während bei der Herbstzeitlosen und dem Maiglöckchen aus einem Stil immer zwei oder mehr Blätter wachsen. Wer immer noch Zweifel hat, macht den Geruchstest. Reibt man die Blätter zwischen den Fingern, ist das Ergebnis eindeutig. Den intensiven Knoblauchgeruch hat nur der Bärlauch zu bieten.