Nur im Volksmund giftig – die Eberesche

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Nur im Volksmund giftig – die Eberesche
Nur im Volksmund giftig – die Eberesche

Jeder kennt sie und jeder wurde vor ihr gewarnt, beziehungsweise vor ihren strahlend roten Beeren: die Eberesche oder auch im Volksmund „Vogelbeere“. Da sie vor allem in den 60er- und 70er-Jahren zur Stadtbegrünung gepflanzt wurde, ist der äußerst dekorative Baum im ganzen deutschsprachigen Raum verbreitet. Wild wachsende Ebereschen findet man heute nur noch selten.

Hartnäckige Gerüchte

Wie viele Wildobstsorten enthalten auch die Früchte der Eberesche schwache Gifte, die zu Übelkeit, Erbrechen und anderen Verdauungsbeschwerden führen können. Warum sich aber, im Gegensatz zu Holunder und Schlehe, das Gerücht der Giftigkeit in der Bevölkerung hält, ist rätselhaft. Immerhin sind sie zwar, wie die volkstümliche Bezeichnung verrät, nicht nur bei Vögeln beliebt, sondern zeichnen sich durch ihren besonders hohen Vitamin-C-Gehalt aus. Gerade deshalb sind sie besonders gesund, wenn es um die Aktivierung des Immunsystems und die Bekämpfung von Erkältungsbeschwerden geht.

Hübsch anzusehen und gesund

Die Eberesche erfreut sich als „Hausbaum“ größter Beliebtheit, was nicht nur von ihrer überschaubaren Wuchshöhe von durchschnittlich 15 Metern herrührt. Von der Gestalt her ist der Baum eher zierlich. Kennzeichnend kultivierter Pflanzen sind neben den gefiederten Blättern auch die glatte, braune Rinde und die runde Baumkrone. Während sich die cremeweißen Blütenrispen der Vogelbeere von Mai bis Juli ausbilden, kann man im August und September zur Ernte der reifen Beeren schreiten. Diese Früchte sind vom Geschmack her säuerlich-herb bis bitter, verlieren aber bei der Verarbeitung nicht nur einen Teil der Bitterstoffe, sondern auch alle giftigen Substanzen.

Vielfältige Verwendung

Gesundheitsbewusste, die sich per Leiter an die Vogelbeeren-Ernte trauen, werden mit außergewöhnlichen Früchten belohnt, die sich vielfältig verarbeiten lassen. Dennoch gilt es, die Früchte eines bestimmten Baumes vor der Ernte zu probieren. Ebereschen-Früchte haben von Jahr zu Jahr einen verschiedenen Gehalt an Bitterstoffen, die zum Beispiel beim Kochen nicht ganz verschwinden. Sollten die Früchte extrem bitter schmecken, lässt man am Besten die Finger von ihnen. Zusätzlich gilt, dass man Ebereschen an stark befahrenen Straßen meiden sollte. Sie sind einer hohen Schadstoffbelastung durch Abgase ausgesetzt und deshalb nicht empfehlenswert. Säuerlich-herbe Beeren, die an geschützten Orten geerntet wurden, lassen sich jedoch nicht nur trocknen, sondern auch zu schmackhaften Säften, Konfitüren und Likören verarbeiten.

Beispiel Gelee: Schocken Sie die Schwiegermutter!

Da die Vogelbeere, wie beschrieben, immer noch als giftig verschrien ist, kann Ebereschenkonfitüre auf dem Frühstückstisch für manche Überraschung sorgen. Ihre Zubereitung ist denkbar einfach. Die frischen, gewaschenen und entstielten Früchte werden 24 Stunden im Eisschrank eingefroren und so weiter entbittert. Hiernach werden die Beeren 15 bis 20 Minuten in Wasser gekocht, abgegossen und mittels Passiermühle von der zähen Schale und Kernen befreit. Das so entstandene Beerenmus wird nun zu gleichen Teilen mit Gelierzucker aufgesetzt und weitere fünf Minuten sprudelnd gekocht. In entsprechend gereinigte und verschließbare Gläser gefüllt, erhält man eine fruchtig-herbe Konfitüre, die nicht nur auf Brot, sondern auch als Preißelbeerersatz an Wildbraten geeignet ist.

„Erkältung ade!“ mal anders

Das beschriebene Fruchtmus kann man auch unter Zuckerbeigabe pur genießen. In ihm ist so viel Vitamin-C enthalten, dass schon einige Esslöffel den Tagesbedarf eines Erwachsenen decken. Außerdem lässt sich das Mus auch zu Likör, Saft und Sirup weiter verarbeiten. So kann man nicht nur ganz natürlich, sondern auch sehr ungewöhnlich die kalte Jahreszeit überstehen.

Medizinmännlein im Walde – die Hagebutte oder Heckenrose

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Medizinmännlein im Walde - die Hagebutte oder Heckenrose
Medizinmännlein im Walde - die Hagebutte oder Heckenrose

Rosen und ihrem Duft werden schon immer Eigenschaften zugesprochen, die sich positiv auf unser körperliches Wohlbefinden auswirken. Wer hätte gedacht, dass sich hinter einer wilden Verwandten der Königin der Blumen eines der ältesten Heilmittel verbirgt? Wie wichtig diese Heilpflanze schon Generationen vor uns war, belegt die Tatsache, dass sie selbst in Kinderliedern besungen wird – die Hagebutte, oder auch Heckenrose.

Sag, wer mag das Männlein sein …?

Die Hagebutte ist eigentlich keine Pflanze, sondern nur die Bezeichnung des leuchtend roten Fruchtkörpers der wilden Heckenrose. Da diese Früchte aber unheimlich vielseitig zu verwenden sind, haben sie, je nach Region verschiedene, volkstümliche Bezeichnungen. Ob Zaunrose, Weinrose, Apfelrose oder einfach nur Wildrose – alle umschreiben die urwüchsige Vorgängerin der Gartenrose mit dem lateinischen Namen Rosa Canina und deren Neben- und Unterarten. Diese kommen übrigens in den gemäßigten Zonen ganz Europas und Asiens vor und werden sowohl wild, als auch kultiviert geerntet.

In Früchtetees unverzichtbar

Das getrocknete Fruchtfleisch der Hagebutte bildet die Grundlage der meisten auf dem Markt befindlichen Früchtetees. Sein süß-säuerliches Aroma und die sattrote Färbung dürften den meisten Menschen schon seit den Kindertagen bekannt sein. Hagebuttentee oder Früchtetee auf dessen Grundlage ist aber nicht nur äußerst lecker, sondern verfügt bei richtiger Zubereitung auch über viel Vitamin C, dass die Abwehrmechanismen des Körpers nachhaltig unterstützt und ankurbelt. Er kann, je nach Geschmack, vorzugsweise mit Honig, gesüßt werden und schmeckt als Heißgetränk sowie als kühle Erfrischung an heißen Tagen.

Hagebutten aufs Brot?

Das Aufgießen mit heißem Wasser ist aber nicht die einzige Art, an die gesunden Inhaltsstoffe der Hagebutte zu kommen. Das aus den frischen Schalen der Frucht hergestellte Hagebutten-Mus enthält zum Beispiel soviel Vitamin C, dass bereits ein Esslöffel den Tagesbedarf eines Erwachsenen deckt. Auch die Variante, die Fruchtschalen zu einer köstlichen Konfitüre zu verkochen, kommt immer mehr in Mode. Zwar geht beim Einkochen ein Teil der Inhaltsstoffe verloren, dennoch bleibt der dadurch gewonnene Brotaufstrich so gesund, dass er jedenfalls den handelsüblichen Marmeladen und Konfitüren vorzuziehen ist.

Beispiel Tee: So macht man ihn selbst!

Hagebutten erntet man frisch, vorzugsweise weitab von stark befahrenen Straßen, um schadstoffunbelastete Früchte zu ernten. Man erkennt die Früchte an ihrer tiefroten bis orangen Farbe und dem schwarzen Käppchen, dem vertrockneten Blütenkelch. Sie sind ungefähr so groß wie ein 50-Cent-Stück und wachsen an Sträuchern mit gleichgroßen Blättern, die an den Rändern fein „gedornt“ sind. Hagebutten sollten stets nur ab Hüfthöhe geerntet werden, um Verunreinigungen durch Tiere zu vermeiden. Außerdem müssen die Früchte fest, keinesfalls schrumpelig sein. Nach der Ernte wäscht man sie gründlich und entfernt die Fruchtkerne, den Stängelansatz und das Fruchtkäppchen. Die so gewonnene Fruchtschale schneidet man in recht kleine Stückchen und lässt sie an einem trockenen Ort oder bei circa 50 Grad Celsius im Backofen trocknen. Hiernach ist der Tee mehrere Wochen und Monate haltbar und wird nach Bedarf und Zubereitung vor dem Aufkochen mit einem Mörser zerstoßen.

Nicht nur bei Erkältungen zu empfehlen

Hagebutten schützen nicht nur durch ihren Vitamingehalt vor Erkältungen. Sie enthalten auch Flavonoide sowie Mineral- und Gerbstoffe. Somit schützen sie auch die Blutgefäße und beugen so zum Beispiel Zahnfleischbluten vor. Wer also beim nächsten Waldspaziergang Heckenrosen entdeckt, sollte sich überlegen, ob er diese Entdeckung im Herbst nicht zur natürlichen Gesundheitsvorsorge nutzt.

Efeu – Giftpflanze und Hilfsmittel für die Atemwege

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Efeu – Giftpflanze und Hilfsmittel für die Atemwege
Efeu – Giftpflanze und Hilfsmittel für die Atemwege

Efeu findet sich fast überall. Man sieht es in Gärten, an Mauern und teilweise nimmt es als Platz ganze Häuserfassaden ein. Von manchem Gärtner geschätzt, von einigen gehasst, hat Efeu aber noch eine ganze Menge mehr zu bieten, nämlich in medizinischer Hinsicht. Vor allem für die Atemwege hat Efeu erstaunlich wirkende Inhaltsstoffe.

In früheren Zeiten war die Wirkung des Efeus deutlich bekannter als heute. Insbesondere bei Problemen mit den Bronchien griff man gern und oft zum Efeu. Die bewährten Rezepturen der Medizin, die aus dem Efeu gewonnen wurden, überdauerten die Generationen und spielen auch heute noch eine tragende Rolle.

In der modernen Schulmedizin kennt man die Wirkungsweisen des Efeus natürlich ganz genau, da man alle Inhaltsstoffe und deren Wirkung bestimmen konnte. So weiß man, das vor allem die Blätter wirksame Stoffe beinhalten, die Saponine (abgeleitet vom italienischen „sapo“ für Seife). Und wie man es bei Seife erwartet, so schäumen auch die Saponine, wenn man sie mit Wasser zusammenbringt. Diese Saponine sind es dann auch, die in den Bronchien zähen Schleim verdünnen oder gar verflüssigen. Abhusten fällt leichter, ebenso ein kräftiges Durchatmen. Regelmäßig verwendet, verschwindet der Hustenreiz, die Bronchien entspannen sich, chronische Entzündungen gehen zurück. Die Saponine bewirken zudem, dass Viren und Bakterien sich nur schwer oder gar nicht vermehren können.

Die Herstellung entsprechender Medikamente aus Efeu ist nicht ganz so einfach, wie man vermuten mag. Zunächst müssen die geernteten Blätter gewaschen und getrocknet werden, anschließend werden sie in einem Gemisch aus Alkohol und Wasser gespült. Auf diese Weise lassen sich die gewünschten Inhaltsstoffe aus den Blättern lösen. Der entstandenen Lösung wird im nächsten Schritt der Alkohol wieder entzogen. Nach Trocknung bleibt als Ergebnis ein trockenes Extrakt zurück, das dann als Basis für die Herstellung von Säften oder Tabletten dient.

ACHTUNG: Trotz der guten Inhaltsstoffe ist Efeu eine giftige Pflanze! Schon der Verzehr von kleinsten Mengen der Pflanze (ganz gleich, welcher Pflanzenteil) kann Durchfall und Krämpfe verursachen. Selbst Hautkontakt kann ungünstig sein und mitunter schwere Ausschläge verursachen. Wer in seinem Garten Efeu bearbeitet, sollte daher immer Handschuhe tragen.

-Daniel Deppe-

Minustemperatur macht sie süß – die Schlehe

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Im Frühling ist sie eine echte Augenweide, im Herbst liefert sie tiefblaue Beeren. Die vorwiegend an Weg- und Feldrändern wachsende Schlehe ist seit jeher im gesamten deutschen Sprachraum bekannt und erfährt seit einigen Jahren ein regelrechtes Comeback. Ob Blüte oder Beere – dem circa drei Meter hohen Dornbusch, der auch Schwarzdorn oder Schlehdorn genannt wird, werden heilende Kräfte zugeschrieben. Zugegeben: Diese verdient man sich auch, denn die Ernte der kleinen weißen Blüten oder der Schlehenbeere ist aufgrund der langen und harten Dornen im wahrsten Sinne „aufreibend“.

Minustemperatur macht sie süß – die Schlehe
Minustemperatur macht sie süß – die Schlehe

Sauer macht lustig

Der lateinische Name der Schlehe, Prunus spinosa, verrät dem Lateiner die enge Verwandtschaft mit der Pflaume. Aber auch die, die des Lateinischen nicht mächtig sind, erkennen die enge Beziehung zwischen Zwetschge und der Schlehe. Früchte und Blattwerk scheinen eine Miniaturausgabe des beliebten Steinobstes zu sein. Allerdings machte der Geschmack der Schlehenfrüchte, die roh gegessen sehr sauer schmecken, die Früchte eher unpopulär. Dabei vergaß man allerdings, dass in den Beeren Unmengen an wichtigem Vitamin-C sowie Gerbstoffen enthalten sind. Diese Kombination unterstützt nicht nur den Kampf des Immunsystems gegen Krankheiten, sondern stärkt zudem noch Venen und somit den Kreislauf. Übrigens: Erntet man die tiefblauen Schlehen nach dem ersten Nachtfrost, haben die Minusgrade den säuerlich-bitteren Geschmack weitestgehend neutralisiert.

Bei Zahnfleischbluten: Schlehen kauen

Getrocknet und lange gekaut bieten Schlehenbeeren ein wirksames und völlig biologisches Mittel bei Zahnfleischbluten. Jedoch bieten nicht nur die reifen Beeren, die man im Herbst ernten kann, sinnvolle Alternativen zu Medikamenten, sondern auch die Blüten, die bereits gegen Ende März aus den kahlen Ästen des Busches sprießen. Diese sind seit dem frühen Mittelalter als mildes Abführmittel, das sich besonders für Kinder eignet, bekannt. Dazu sammelt man frische Blüten und kocht daraus einen milden Tee. Dieser wirkt dann nicht nur verdauungsregulierend, sondern auch harntreibend und entschlackend.

Beispiel Konfitüre: Im Herbst geht’s los!

Besonders beliebt ist die Schlehen- oder Schwarzdornmarmelade. Dazu erntet man die Früchte frühestens nach dem ersten Frost. Dieser erhöht den Zuckergehalt, neutralisiert Bitterstoffe und sorgt dafür, dass das Fruchtfleisch weicher wird. Somit schmecken die Beeren nicht nur besser, sondern sind auch einfacher zu verarbeiten. Die gesammelten Früchte kocht man in wenig Wasser weich und streicht sie, weil sie relativ große Kerne haben, durch ein Haushaltssieb. Das gewonnene Fruchtmus wird nun entweder pur im Verhältnis 1:1 mit Gelierzucker zu Konfitüre weiterverarbeitet, oder zusammen mit anderen Früchten angesetzt. Das mildert den säuerlichen Geschmack erheblich. Hierbei ist allerdings auf die Einhaltung des Mischungsverhältnisses, das sich nicht ändert, zu achten. So erhält man einen außergewöhnlichen Brotaufstrich oder einen empfehlenswerten Ersatz zu Preisselbeer-Konfitüre bei Wildfleischgerichten.

Uriger Vorfahre der Pflaume

Die Schlehe, die als Urform der Pflaume, beziehungsweise Zwetschge gilt, ist aufgrund der mühseligen Ernte eine eher extravagante Basis für Konfitüren, Säfte und Tees. Dennoch belohnt sie die Mühen mit ihrem säuerlich-frischen Geschmack und ihren äußerst gesunden Inhaltsstoffen, die nicht grippalen Infekten den Garaus machen, sondern auch entschlackend wirken und die Blutgefäße stärken. Wer sich also im Spätherbst traut, wird aufgrund ihrer Vorzüge Dornen und nasskaltes Wetter gerne in Kauf nehmen!

Heilend und giftig zugleich: das Maiglöckchen

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Heilend und giftig zugleich: das Maiglöckchen
Heilend und giftig zugleich: das Maiglöckchen

Einst war es der Bote der frühlingshaften Vegetationskraft und Symbol der Heiligenkunst im Mittelalter. Die Rede ist vom Maiglöckchen, um das sich so einige Mythen ranken, das viele von alten Heiligenbildchen aus der Kirche kennen und das eigentlich eine giftige Pflanze ist. Aber wie so oft: Die Dosis macht das Gift und bei entsprechendem Umgang wird aus dem Maiglöckchen sehr wirksame Medizin, die auch die alten Griechen schon zu nutzen wussten. Ihr Saft aus dem „Schneetropfen“ wirkte hervorragend gegen Schwindel, Epilepsie, Ohnmacht und Herzbeschwerden.
Aufgrund der früheren sakralen Bedeutung kennt man das Maiglöckchen auch unter den Bezeichnungen Marienglöckchen, Maienlilie, Mairöschen, Maischelle oder Augenkraut.

Maiglöckchenextrakt gegen Herzprobleme

Rein medizinisch gesehen ist das Maiglöckchen eine durchaus nützliche Pflanze, denn sie enthält Glykoside, die das Herz bei Herzschwäche merklich unterstützen können. Die gleichen Stoffe sorgen dafür, dass Herzrhythmusstörungen verschwinden und sich kein Wasser in der Lunge ansammeln kann.
Man nutzt den Extrakt des Maiglöckchens heute in verschiedenen leichteren Präparaten zur Behandlung von Herzinsuffizienz oder bei Überempfindlichkeit gegen Digitalis-Produkte. Die Glykoside des Maiglöckchens wirken sehr rasch und verlassen anschließend den Körper ohne weitere Ansammlung ebenso schnell wieder.
In alter Kräuterkunde spielt das Maiglöckchen ebenfalls eine wichtige Rolle. Damals wurde es vor allem gegen Schwindel, Fallsucht und bei Augenleiden verwendet. Auch bei Ohnmacht, Sprachverlust, Gicht, Entzündungen und Geschwüren wurde gern zum Extrakt des Maiglöckchens gegriffen.
Zeitweise galt das Maiglöckchen sogar als Wunder- oder Allheilmittel, da man damit bedingt auch gegen niedrigen Blutdruck, Asthma, Verstopfung, Hysterie, Nervenschwäche, Parkinson, Epilepsie und Schlaganfall vorgehen konnte.

Maiglöckchen ist trotzdem eine Giftpflanze!

Es sind die Cardenolid-Glykoside, die das Maiglöckchen zur Giftpflanze machen. Die vor allem den Verdauungstrakt reizenden Stoffe finden sich vorwiegend in den Blüten und Blättern der Pflanze. Vor allem die Blätter sind tückisch, da sie denen des genießbaren Bärlauchs sehr ähnlich sehen. In größeren Mengen besteht durchaus Gefahr für die Gesundheit, eine schwere Vergiftung ist aber eher selten die Folge.
Vorsicht bei Kindern: Sie finden die roten Früchte des Maiglöckchens oft faszinierend und pflücken und naschen gern ungeniert drauf los. Hier besteht echte Gefahr. Gefährlich ist übrigens auch schon das Blumenwasser, in dem Maiglöckchen gestanden haben!
Eine Vergiftung durch Maiglöckchen erkennt man unter anderem an Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Sehstörungen und Schwindel. Besonders starke Vergiftungen können auch Herzrhythmusstörungen nach sich ziehen.

Daniel Deppe

Beim Wort genommen – Wenn Frühjahr und Sommer Haiku sprießen lassen

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Beim Wort genommen - Wenn Frühjahr und Sommer Haiku sprießen lassen
Beim Wort genommen - Wenn Frühjahr und Sommer Haiku sprießen lassen

Die kleinste und zugleich erfolgreichste Gedichtform der Welt ist das Haiku. Hier werden in drei kurzen Zeilen berührende Momentaufnahmen des sich ewig wiederholenden Reigens der Jahreszeiten festgehalten. Wer authentische Haiku schreiben möchte, begibt sich für eine entsprechende Inspiration immer wieder gerne auf eine so genante Haiku-Wanderung, die dann auch schon mal zu einer spannenden Wildpflanzen-Entdeckungstour geraten kann. Doch egal, ob man Wildpflanzen suchte und ein Haiku fand, oder ob die Anregung andersrum ablief – das Ergebnis ist so oder so dazu geeignet, bleibende Erinnerungen zu schaffen, die sowohl den Augen als auch der Seele eine Freude sind. Wer noch nie etwas von Haiku gehört hat, den Gedanken an eine poetische Pirsch durch die Pracht wilder Pflanzen jetzt allerdings irgendwie anregend findet, der sei hier dazu eingeladen, in einen ersten Kontakt zu „blumigen“ Haiku zu kommen:

Scheuer Sonnenstrahl
in Mirabellenblüten
mein Winterherz taut.

Frühlingsgefühle
Schritte auf getautem Weg
Maiglöckchen leuchten.

Helles Sonnenlicht
begrüßt die ersten Knospen.
Alter Baum wirkt jung.

Frühjahrssonne lockt
aus unscheinbaren Knospen
Weidenkätzchenpelz.

Buntes Blütenmeer,
schlicht maskiert hinter Knospen,
harrt seines Auftritts.

Fliederbeerblüten.
Amseln schimpfen im Geäst.
Der Sommer lacht hell.

Blühender Bambus.
Die zarten weißen Rispen:
Sein Todesurteil!

Sollten hier allerdings praktizierende Haijin mitgelesen haben – wie wäre es denn dann mit einer spontanen Wildpflanzen-Haiku-Session, gleich hier und jetzt? Nur zu! Die Kommentarfunktion dieses Beitrags wartet nur darauf, alsbald wild erblühen zu dürfen!

-Carina Collany-

Kann Kompostieren krank machen?

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Wer Abfälle vermeiden, die Umwelt schonen und einen natürlichen biologischen Wertstoffkreislauf unterstützen will, hat mit großer Wahrscheinlichkeit einen Komposthaufen oder eine Komposttonne im Garten. Denn das sachgemäße Kompostieren von Bio-Abfällen, wie sie in haushaltsüblichen Mengen regelmäßig anfallen, liegt gerade bei emsigen und engagierten Blumen- und Gartenfreunden voll im sinnvollen Trend. Dennoch finden sich auch an dieser Öko-Rose bedenkliche gesundheitliche Dornen. Darauf hat jüngst die „Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie“ (DGAKI) eindringlich hingewiesen. Doch was kann an der korrekt eingeleiteten Metamorphose von Biomüll zu Premium Blumenerde denn so schädlich sein? Und wie kann man sich mit einer ganz einfach auszuführenden Sicherheitsmaßnahme wieder die absolut ungetrübte Freude am Kompostieren zurückholen?

Kann Kompostieren krank machen? - www.heimische-wildpflanzen.de
Kann Kompostieren krank machen? - www.heimische-wildpflanzen.de

Allergiker im Visier

Leider machen viele Dinge, die die Natur mit schönster Regelmäßigkeit jedes Jahr auf ein Neues hervorbringt, nicht allen Menschen immer nur Freude. Die Rede ist hier im Speziellen von Pollen, deren Flug auch schon mal in der Nase eines Pollenallergikers enden kann. Und dann wird es echt schlimm. Alles schwillt an, alles juckt entsetzlich, die Augen tränen, der Kopf fühlt sich an wie eine Radarstation – eine fette Grippe könnte den gebeutelten Patienten nicht ärger quälen. Wer diese Symptomatik aus eigener Betroffenheit heraus kennt, wird bei deren akutem Eintreten ganz automatisch an die peinigende Anwesenheit von Gräserpollen & Co. denken. Doch dieser Tatverdacht könnte vielleicht den wahren Schuldigen ungeschoren davon kommen lassen, wenn man die neuesten Forschungsergebnisse von Herrn Privatdozent Dr. med. Jörg-Kleine Tebbe berücksichtigt. Denn in seiner Eigenschaft als renommierter forschender Allergologe hat er festgestellt, dass sehr wohl auch Schimmelpilz-Sporen zur Attacke auf die überempfindlichen Schleimhäute blasen können. Und diese Sporen des Schreckens entstehen auch schon mal in den heimischen Kompostern. Auch dann, wenn man als verantwortungsvoller Betreiber alles richtig macht.

Wie kommt das?

Alle Arten von organischen Abfällen sind ein gefundenes Fressen für Schimmelpilze jedweder Provenienz, insbesondere aber für die besonders fiesen Schwarzschimmelarten. Und während sich diese Lebensform genüsslich über Obstreste, Rasenschnitt und Herbstlaub hermacht, produziert sie selbstverständlich auch jede Menge Schimmelsporen. Die kommen dann auf ganz natürlichem Weg in die Luft. Und piesacken, wenn sie die Gelegenheit dazu bekommen, den gequälten Allergiker. Manchmal ist die Aggressivität der Schimmelsporen auch so hoch, dass sie Allergien sogar erstmalig auslösen können. So oder so – Schimmelsporen müssen auf jeden Fall zu den „üblichen Verdächtigen“ zählen, wenn sich deutliche Allergiesymptome zeigen.

Wie kann man sich schützen?

Zum Glück denkbar einfach: Die Komposter müssen einfach nur weit genug weg stehen. Je weiter vom regulären Publikumsverkehr entfernt, desto besser. Denn dann können sich die bedrohlichen Sporen, die sich übrigens auch von feuchter Witterung nicht vom Ausschwärmen abhalten lassen, locker in alle Winde zerstreuen, und damit entschärft werden.

Wie kann der Arzt helfen?

Eine Schimmelpilzallergie ist mit entsprechenden Tests eindeutig nachweisbar, und zum Glück auch durch eine Hyposensibilisierung ebenso gut zu behandeln wie jede andere „Natur-Allergie“ auch. Im Rahmen dieser spezifischen Immuntherapie lernt das körpereigene Abwehrsystem, die Schimmelpilzsporen erst zu tolerieren, und dann zu ignorieren. Wer sich hier näher informieren möchte, sollte sich von seinem Hausarzt eingehend beraten lassen.

-Carina Collany-

Von wegen Unkraut: Die Brennnessel

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Wer kennt sie nicht, die Brennnessel? Es hat sich sicher jeder schon einmal daran verbrannt. Sie wächst überall am Wegesrand. Die meisten betrachten sie als Unkraut, dabei sagt man ihr viele Kräfte nach.

Von wegen Unkraut: Die Brennnessel
Von wegen Unkraut: Die Brennnessel

Brennnessel als Medizin

Brennnesseln wurden schon in alter Zeit als Heilpflanze verwendet. Man setzte sie ein bei Blasenentzündungen, Rheuma oder auch Prostataproblemen. Auch der römische Dichter Catull besang schon die Brennnessel als Mittel gegen Erkältungen.
Medizinisch werden alle Teile der Brennnessel eingesetzt. Man benutzt die Aufgüsse und Tees zur Entwässerung. Dies liegt am hohen Mineralstoffgehalt der Pflanze. Daher kann man sie auch bei allen Erkrankungen der Blase, der Nieren und der Harnwege einsetzen. Aber auch bei Rheuma findet die Brennnessel ihre Anwendung. Hier kann man Brennnesselextrakte in der Apotheke erhalten oder auch selbst herstellen. Langfristig spricht man der Brennnessel eine lindernde Wirkung zu. Bei Prostataproblemen sollte man auf Fertigarzneimittel aus Brennnessel zurückgreifen, da diese einen definierten Wirkstoffgehalt besitzen.

Einen gesunden Brennnesseltee aufbrühen

Einen Brennnesseltee, der ja wie beschrieben zur Linderung vieler Beschwerden dient, bereitet man zu, indem man einige Teelöffel getrocknete Brennnessel mit heißem Wasser übergießt und 10 Minuten ziehen lässt. Anschließend wird der Tee gesiebt und daraufhin noch möglichst heiß getrunken. Da diese Zubereitung eine stark entwässernde Wirkung hat, sollte man nicht vergessen, genug zu trinken.

Auch im Garten ausgesprochen nützlich

Man kann die Brennnessel übrigens auch im Garten einsetzen: Ein kalter Sud aus Brennnessel oder die Brennnesseljauche sind ein hervorragendes Schädlingsbekämpfungsmittel. Wie man sieht, ist die Brennnessel ein sehr vielseitiges Gewächs, welches seinen Makel, ein Unkraut zu sein, zu Unrecht trägt. Dieser rührt übrigens leidlich aus ihrer Wehrhaftigkeit. An der Oberseite der Blätter befinden sich feine Haare, die bei einer Berührung abbrechen und äußerst schmerzhafte Verbrennungen hervorrufen. Diese sind aber völlig ungefährlich und eigentlich nur schmerzhaft. Im Gegenteil, diese Verbrennung sollen vor Rheuma schützen, so der Volksmund. Am besten überzeugt man sich einmal selbst von der Vielseitigkeit der Pflanze. Nur direkt vom Wegesrand sollte man sie nicht pflücken, sie ist dafür bekannt, Umweltgifte aufzunehmen.

Fazit

Wer hätte es geglaubt? Ein vermeintliches Unkraut entpuppt sich als wahre „Wunderpflanze“ mit jeder Menge nützlicher Eigenschaften. Daher sollte man sie, wenn sie wieder einmal im Garten auftaucht, nicht gleich entsorgen, sondern sich die vielen Möglichkeiten der Pflanze selbst zu Nutze machen.

Heimische Wildpflanzen – Ein taufrisches Blogprojekt der Beckumer Textagentur ONLINETEXTE.com

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Daniel Deppe überzeugt einmal mehr in Wort und Bild als botanischer Botschafter

Beckum – Die Anklickrate des YouTube-Videos „Heimische Wildpflanzen – Best of 2010“ nimmt derzeit direkten Kurs auf die magischen 1000. Kein Wunder, denn hier gibt es 10 Minuten lang Meditation pur und Natur satt zu genießen und zu erleben. Dafür kann man sich als Liebhaber der einheimischen Pflanzenwelt im Allgemeinen und des wilden Blütenwunderlandkreises Warendorf im Besonderen ebenso rasch wie nachhaltig begeistern. Grund genug für „Blumenkind“ Daniel Deppe, seinen Textservice ONLINETEXTE.com in Beckum einmal mehr freundlich in den Dienst der sowohl guten als auch schönen Sache zu stellen. Und so erblühte jüngst aus der Knospe des Gedankens ein außerordentlich naturverbundenes Blog, das seine Besucher auf http://blog.heimische-wildpflanzen.de zum Schauen, Stöbern und Staunen einlädt.

„Die Freude und das Interesse an heimischen Wildpflanzen wurden mir gewissermaßen in die Wiege gelegt“, gesteht Daniel Deppe im persönlichen Gespräch. „Darum habe ich auch schon als Projektleiter die Internetpräsenz der heimischen Wildpflanzen aus der Taufe gehoben und seit deren Bestehen mit schönem Publikumserfolg und regelmäßigem Stammgastaufkommen betreut“, berichtet Herr Deppe weiter. „Nun kann ich allen Freunden wilder Wiesen, blühender Gärten und spannender Waldlehrpfade ein neues Themenblog anbieten, auf dem es immer wieder aktuelle Beiträge und stimmungsvolle Bilder zu entdecken geben wird. Der Anfang ist jedenfalls gemacht“, verkündet Herr Deppe abschließend. Oder anders formuliert: Viel ist schon getan, mehr bleibt noch zu tun. Blogwärts geht’s voran mit den Pflanzen nun.

Selbstverständlich ist „Heimische Wildpflanzen – Das Blog“ derzeit nicht das einzige Netzprojekt, das von der Wortgewalt und Bildkraft der Beckumer Textagentur ONLINETEXTE.com profitiert. Denn Daniel Deppe und sein Autorenteam versorgen regelmäßig zahlreiche Artikelverzeichnisse, Blogs und andere stets hungrige Webseiten mit immer frischen Beiträgen und individuellen „Dönekes“, ganz nach Spaß, Bedarf und Budget des Webmasters. Dann allerdings als zuverlässige gebriefte Ghostwriter mit entsprechender Diskretion und vertraulicher Verschwiegenheit. So clever kann man Blogs zum Blühen bringen. Und der persönliche Draht zu Daniel Deppe ist folgender:

Daniel Deppe - Geschäftsführer ONLINETEXTE.com

ONLINETEXTE.com
Inhaber: Daniel Deppe
Im Soestkamp 11
59269 Beckum
Tel. +49 2521 8579391
Fax +49 2521 8579354
E-Mail: office@ONLINETEXTE.com
Internet: http://www.ONLINETEXTE.com
Facebook: http://www.facebook.com/ONLINETEXTE
Google+: http://plus.google.com/b/108586464997258810479/
Youtube: http://www.youtube.com/user/ONLINETEXTE/videos
Xing: http://www.xing.com/profile/Daniel_Deppe?sc_o=mxb_p

Bärlauch – gesund und lecker

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Bärlauch, der sich mittlerweile in unserer Küche vielfältiger Verwendung erfreut, wird auch wilder Knoblauch oder Waldknoblauch genannt, was er seinem würzigen Geschmack zu verdanken hat. Er ist nicht nur eine Bereicherung für den Speiseplan, sondern hat auch gesundheitsfördernde Eigenschaften.

Bärlauch – gesund und lecker
Bärlauch – gesund und lecker

Vorkommen

Bärlauch wächst auf feuchten, humusreichen Waldböden. In gut sortierten Gartencentern kann man auch Bärlauchpflanzen für den eigenen Garten erstehen. Fühlt er sich in dieser Umgebung wohl, wird er sich bald verbreiten und der eigenen Bärlauchernte steht nichts mehr im Wege. Man sollte nur beim Abschneiden beachten, dass nicht eine ganze Blattrosette abgeschnitten wird, sondern ca. zwei Drittel davon stehen bleiben. Sonst darf man sich nicht wundern, wenn ein erneuter Austrieb im nächsten Jahr ausbleibt. Auch bei wild wachsenden Exemplaren sollte man nicht alles abernten, da durch solche „Plünderungen“ schon mancher Bestand extrem dezimiert wurde. Erntezeit ist von März bis Juni, wobei die Blätter vor der ersten Blüte geerntet werden sollten, da der Geschmack dann am intensivsten ist.

Verwendung

Für viele ist Bärlauch aus der heutigen Küche nicht mehr wegzudenken. Kaum ein gutes Restaurant hat nicht ein oder mehrere Gerichte mit Bärlauch während der Saison auf der Speisekarte. Im Lebensmittelhandel findet man mit Bärlauch verfeinerten Schinken, Wurst, Käse und vieles mehr. Beim Kochen sollte man den Bärlauch nicht zu früh als Zutat zu kochenden oder heißen Speisen geben, da er dabei den Geschmack verliert, wie viele andere Kräuter auch. Am besten ganz zum Schluss beifügen, dann kann man das volle Aroma genießen. Auch klein geschnitten auf ein Butterbrot gestreut oder in den Quark gemischt, schmeckt er einfach nur lecker. Bärlauch hält sich nicht sehr lange und sollte daher immer frisch verwendet werden. Der große Vorteil von Bärlauch ist, dass er zwar im Geschmack dem Knoblauch ähnelt, aber nicht dessen unangenehme Eigenschaft besitzt, uns bzw. unsere Mitmenschen durch den Geruch auch am nächsten Tag noch daran zu erinnern, dass wir ihn am Vortag gegessen haben.

Heilsame Wirkung

Bereits im Mittelalter soll Bärlauch als Heilmittel genutzt worden sein. Er soll für die Verdauung förderlich sein und wird aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung bei Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt. Außerdem senkt er den Blutdruck sowie den Cholesterinspiegel und gilt als vorbeugendes Mittel gegen Arteriosklerose. Aber auch bei Hautausschlägen und Bronchialkatarren wird er erfolgreich verwendet.

Achtung – Verwechslungsgefahr

Der Bärlauch wird immer wieder von Wildsammlern mit der Herbstzeitlosen oder Maiglöckchen verwechselt. Das kann tödlich enden, denn beide Pflanzen sind hochgiftig. Bei genauerem Hinsehen lässt sich eine Verwechslung relativ leicht vermeiden. Jedes Blatt des Bärlauchs wächst an einem eigenen Stil aus dem Boden, während bei der Herbstzeitlosen und dem Maiglöckchen aus einem Stil immer zwei oder mehr Blätter wachsen. Wer immer noch Zweifel hat, macht den Geruchstest. Reibt man die Blätter zwischen den Fingern, ist das Ergebnis eindeutig. Den intensiven Knoblauchgeruch hat nur der Bärlauch zu bieten.